Zwölf Jahre getuckert

Vorarlberg / 10.02.2020 • 18:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Traktorenfest 2020 soll ausgebaut und mit einer Baujahrsbeschränkung versehen werden. HAB
Das Traktorenfest 2020 soll ausgebaut und mit einer Baujahrsbeschränkung versehen werden. HAB

Club der alten Landmaschinen tagte in Bludesch.

Bludesch Zwölf Jahre schon tuckern die 24 stolzen Besitzer alter Traktoren als Verein durch Österreich und die Nachbarländer. 30 Traktoren werden von ihnen gepflegt und immer wieder benutzt. Die diesjährige Jahreshauptversammlung eröffnete der neue Obmann Philipp Hammerer, der sich über die rege Teilnahme der Mitglieder freute. Im Jahresrückblick 2019 wurde über die Ausfahrten berichtet. Unter anderem wurde nach Fiss-Ladis und Dieterskirch gefahren, durch einen Auftritt im ORF wurde der Klub österreichweit bekannt. Auch bei der Flurreinigung halfen die Mitglieder mit ihren Traktoren mit.

Obmann fuhr fleißig mit

Ehrungen gab es wieder für die Teilnahme an den meisten Ausfahrten. Auf Platz eins war der Obmann selbst mit 14 Ausfahrten. Zum Traktorenfest kamen treue Besucher aus ganz Vorarlberg sowie aus Tirol, Deutschland und der Schweiz mit ihren Fahrzeugen auf den Festplatz. Die Anzahl und das Interesse der Besucher übertraf abermals alle Erwartungen. Den Gästen bot sich die Chance, die Traktoren verschiedenster Größen, Typen, Baujahre und Erhaltungszustände sowie manch seltene Rarität zu bestaunen.

Auch für heuer ist die Teilnahme an der Flurreinigung fix im Vereinskalender eingetragen. Zudem wurde im Rahmen der Versammlung Werbung für einige Ausfahrten sowie den Weltrekordversuch bezüglich der längsten Traktorenschlange der Welt in Dieterskirch gemacht. Das Traktorenfest 2020 soll wieder ganz im Zeichen von alter Landtechnik stehen und weiter ausgebaut werden. Zudem soll künftig beim Fest eine Baujahrsbeschränkung eingeführt werden.

Am Ende der Sitzung bedankte sich Obmann Philipp Hammerer bei den Bürgermeistern der Region für ihre laufende Unterstützung. Besonderen Dank richtete er an den anwesenden Bürgermeister Michael Tinkhauser für die Möglichkeit der kostenlosen Nutzung des Klubheims. HAB