Sturm „Sabine“ hielt Vorarlberg wach

Vorarlberg / 11.02.2020 • 10:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Feuerwehren hatten eine unruhige Nacht. VOL/MAYER

Abgedeckte Dächer, Stromausfall, verlegte Gleise: Vor allem im Bezirk Feldkirch bekam die Feuerwehr wenig Schlaf.

Schwarzach „Sabine“ sorgte für eine unruhige Nacht in Vorarlberg. Insgesamt 60 Einsätze der Feuerwehren zählt man in der Landeswarnzentrale in der Nacht auf Dienstag (Stand 09:15 Uhr). Damit verursachte das Unwetter allein in Vorarlberg 175 Einsätze. Verletzt wurde niemand. Neben umgestürzten Bäumen und verlegten Straßen gab es eine Zunahme an abgedeckten Dächern.

Bezirk Feldkirch stark betroffen

Am schwersten getroffen wurde laut Angelika Spiegel von der Landeswarnzentrale der Großraum Feldkirch. So verlegte hier ein Baum sogar die Gleise zwischen Feldkirch und Buchs. In Laterns sorgte „Sabine“ weiters für einen Stromausfall, der noch in der Nacht behoben werden konnte. Zum Vormittag hin flaute der Sturm schlussendlich ab.

Situation beruhigt sich weiter

Für Dienstag geht Spiegel derzeit für eine weitere Entspannung der Situation aus, weitere Sturmböen von 70 bis 100 km/h sind vor allem in exponierten Lagen weiterhin möglich. Insgesamt liege die Warnstufe nur noch bei Stufe 3 („Achtung“, orange), auch eine Abstufung auf Stufe 2 („Vorsicht“, gelb) stehe derzeit im Raum. Die Schneefallgrenze liege bei 700-1100 Metern. Einzelne Schauer sind weiterhin möglich, in der Nacht auf Mittwoch auch wieder stärkerer Niederschlag. In der Schweiz ist man noch vorsichtiger, hier gilt für den gesamten Norden noch die höchste Warnstufe aufgrund von Windböen von 100 km/h und mehr.