Amoklage an Lindauer Grundschule war Fehlalarm

Vorarlberg / 12.02.2020 • 16:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Großeinsatz in der und um die Grundschule in Reutin. Doch der ursprüngliche Amokalarm stellte sich als harmloser technischer Alarm aus. VN/RAUCH

Im Lindauer Stadtteil Reutin wurde am Mittwoch eine Grundschule großräumig abgesperrt.

Lindau Weil zunächst von einem Amokalarm die Rede war, rückte am frühen Mittwochnachmittag um 13 Uhr ein Großaufgebot von Einsatzkräften zur Grundschule in Lindau/Reutin an. 150 Polizeibeamte, ein Hubschrauber, die Feuerwehr und Rettung eilten vor Ort und standen in Alarmbereitschaft.

Polizeisprecher Dominik Geißler zum Einsatz.

Angeblicher Drohanruf

In der Schule befanden sich 150 Kinder, als die Einsatzkräfte das Gelände großräumig abriegelten. Das Gebäude wurde nach und nach evakuiert und durchsucht. Gerüchte wurden laut. Unter anderem war von einem eingegangenen Drohanruf die Rede. Für besorgte Eltern hielten sich Ansprechpartner bereit. Die Polizeibeamten durchkämmten sämtliche Räumlichkeiten des Gebäudes, stießen jedoch auf nichts Verdächtiges.

Schließlich konnte Entwarnung gegeben werden. Polizeisprecher Dominik Geißler: „Die Schule wurde abgesucht, es besteht keine Gefahr für Schüler und Lehrkräfte.“ Nun galt es, nach der Ursache der Alarmauslösung zu suchen. Diese war schon bald gefunden. Wie sich herausstellte, wurde aus noch unbekannten Grund ein technischer Alarm ausgelöst, der ganz offensichtlich so nicht beabsichtigt war. VN-GS/RAU