Zahlreiche Monster auf dem 12. Hohenemser Krüppelball

Vorarlberg / 12.02.2020 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Grusel-Kostüme waren gemäß dem Ballmotto angesagt. TF

Auf dem diesjährigen Ball des Vereins „Reiz“ ging es nicht nur gruselig zu.

hohenems Monster, also Ungeheuer jeder Art wie Zombies, Vampire etc., aber auch zahlreiche Gäste mit harmloseren Kostümierungen und phantasievollen Bemalungen füllten am vergangenen Freitagabend die Otten Gravour beim 12. Krüppelball.

Sabrina Nitz und Markus Ender, Vorstandsmitglieder des veranstaltenden Vereins „Reiz – Selbstbestimmt Leben“, die als Moderatoren durch den Abend führten, freuten sich über den großen Zuspruch, den der Krüppelball nach wie vor hat. Und dies, nachdem man vor zwei Jahren schon ans Aufhören gedacht hatte, weil die Organisation für das kleine Team, das den Ball von Anfang an ausrichtete, doch recht aufwendig ist. Nach vielen positiven Rückmeldungen begeisterter Ballbesucher und der Mithilfe weiterer Freiwilliger wurde das beliebte Ballereignis dann doch weiter veranstaltet.

Eingeleitet wurde der Ball, bei dem bis weit nach Mitternacht ausgelassene Stimmung herrschte, passend mit dem Anfang des Klassikers „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922 und dem „Zombieball“ von Georg Danzer. Bestens angekommen ist die wie immer umfangreiche Tombola mit rund 200 Preisen, darunter ein Tauchkurs um 450 Euro, ein Reisegutschein um 200 Euro, Sonnenbrillen um 150 Euro und ein AMG-Warenkorb um 120 Euro sowie Essensgutscheine, Theaterkarten etc.

Als spezielle Gäste beim diesjährigen Krüppelball, dessen Programm für gehörlose Gäste von Lisa Gmeiner und Dunja Dietl (HANDlaut) in österreichischer Gebärdensprache gedolmetscht wurde, lieferten „d`Hardar Schlösslefeagar“ einen lautstarken Auftritt ab. Die musikalische Begleitung des Krüppelballs besorgte die Band „Comfortably numb“. tf