Dornbirner Grüne peilen sieben Sitze an

Vorarlberg / 13.02.2020 • 12:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Für die Grünen kandidieren u.a. Aaron Wölfling (v.l.), Ingrid Benedikt, Juliane Alton, Martin Hämmerle, Samuel Moosmann, Vahide Aydin, Melitta Libiseller und Susanne Fritz-Balint. VN/PES

Liste um Juliane Alton möchte ihre Präsenz im Stadtparlament ausbauen.

dornbirn Mit einer Gruppe von sieben Spitzenkandidaten, bei einer vollen Liste von 72 Bewerbern, gehen die Dornbirner Grünen in die Gemeindewahl am 15. März. Eine Zahl, die durchaus ein Wunschergebnis widerspiegelt: „Sieben Mandate zu erreichen, wäre ein Erdrutschsieg“, sagt Stadträtin Juliane Alton, die wieder als Spitzenkandidatin antritt. Derzeit halten die Grünen fünf Sitze im Stadtparlament. Bekanntester Neuzugang ist der 18-jährige Aaron Wölfling, Kopf der „Fridays for Future“-Bewegung in Vorarlberg.

„Wir haben eine gute Balance aus jungen und erfahrenen Kräften“, erklärte Alton bei der Kandidatenpräsentation in Dornbirn. Sie selbst möchte ihre Stadtratserfahrung einbringen und auch Bürgermeisterin Andrea Kaufmann herausfordern. An zweiter Stelle auf der Liste kandidiert neu der Architekt Martin Hämmerle. „Mein Hauptanliegen ist es, die Stadt neu zu denken und den rollenden Verkehr zurückzudrängen“, erklärte er. An dritter Position folgt wieder eine erfahrene Politikerin: Landtagsabgeordnete Vahide Aydin möchte erneut in die Stadtvertretung. „Die Stadt kann lebenswert für alle sein“, sagt sie. „Wir brauchen Begegnungszonen und müssen mit Menschen mit Handicap in Dialog treten.“

Der 18-jährige Aaron Wölfling möchte künftig nicht nur demonstrieren, sondern in der Politik mitmischen. „Ich glaube, dass die Lokalpolitik für den Klimaschutz genauso wichtig ist wie die Landes- oder Bundespolitik“, erklärte er. „Ich werde mein Bestes geben, für die Jugend zu sprechen.“

Auf Rang fünf kandidiert die Sozialarbeiterin Susanne Fritz-Balint, die sich vor allem für die Gesundheitsversorgung einsetzen will. An sechster Stelle rangiert der HAK-Direktor ­Manfred Hämmerle und an siebter ein Dornbirner Grünen-Urgestein: Ex-Stadträtin und Gemeindevertreterin Ingrid Benedikt will es noch einmal wissen. „Solange ich Energie habe, möchte ich dabei sein.“