Im Rausch der Liebe

Vorarlberg / 13.02.2020 • 20:06 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Reinhold und Beatrix Bilgeris Liebesgeschichte ist filmreif. Sie begann vor 38 Jahren vor der Kamera. „Damals habe ich für den ORF eine TV-Show gedreht und wir haben uns bei einer kurzen Szene für alle Ewigkeiten verliebt“, erzählt Reinhold Bilgeri. Vor 31 Jahren haben sich der Rockprofessor und die Schauspielerin das Ja-Wort gegeben und sind bis heute glücklich verliebt. „Die Verliebtheit kann lange dauern und hat viele süße Facetten, auch im Alter“, betont der Musiker. Ihr Rezept für eine glückliche Ehe: Sinnlichkeit, Respekt, Toleranz, Gelassenheit und Zärtlichkeit „bis zum Umfallen“. „Liebe bedeutet für mich alles, sie muss radikal sein, sonst geht die Luft aus. Ich würde mich als Glückspilz beschreiben“, sagt der 69-Jährige, der seiner Geliebten zum Valentinstag Blumen schenkt.

Reinhold und Beatrix Bilgeris Liebesgeschichte ist filmreif. Sie begann vor 38 Jahren vor der Kamera. „Damals habe ich für den ORF eine TV-Show gedreht und wir haben uns bei einer kurzen Szene für alle Ewigkeiten verliebt“, erzählt Reinhold Bilgeri. Vor 31 Jahren haben sich der Rockprofessor und die Schauspielerin das Ja-Wort gegeben und sind bis heute glücklich verliebt. „Die Verliebtheit kann lange dauern und hat viele süße Facetten, auch im Alter“, betont der Musiker. Ihr Rezept für eine glückliche Ehe: Sinnlichkeit, Respekt, Toleranz, Gelassenheit und Zärtlichkeit „bis zum Umfallen“. „Liebe bedeutet für mich alles, sie muss radikal sein, sonst geht die Luft aus. Ich würde mich als Glückspilz beschreiben“, sagt der 69-Jährige, der seiner Geliebten zum Valentinstag Blumen schenkt.

Am heutigen Valentinstag schlagen die Herzen höher.

SChwarzach Es liegt Liebe in der Luft. Traditionell wird am 14. Februar das Fest der Liebe gefeiert. Der Ursprung des Valentinstags geht auf Bischof Valentin von Terni zurück, der als Schutzpatron der Liebenden galt. Der Bischof soll trotz eines Verbotes des Kaisers heimlich Trauungen vorgenommen haben und den frisch Vermählten Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Blumen stehen am 14. Februar bis heute hoch im Kurs, was vor allem für starke Umsätze in den 160 Blumenfachgeschäften in Vorarlberg sorgt. Laut Umfrage beschenkt fast jeder zweite seinen Partner am Tag der Liebe. Wir haben uns bei prominenten Vorarlbergern umgehört, wie wichtig Geschenke für sie sind, was für sie Liebe bedeutet und wie sie den Valentinstag verbringen.

Daria Schuricht und Marcel Walser haben sich im vergangenen Jahr durch einen gemeinsamen Freund kennengelernt. Seit einem halben Jahr gehen sie als Paar gemeinsam durchs Leben. Das Geheimnis einer glücklichen Beziehung sieht Daria vor allem in gegenseitigem Vertrauen. „Ganz wichtig ist es mir auch, dass wir miteinander Spaß haben“, sagt die 20-Jährige. Liebe bedeutet für die Miss Vorarlberg 2018 alles. „Die Gabe, lieben zu können, ist etwas ganz Besonderes. Nicht nur in der Partnerschaft, auch im Freundeskreis und in der Familie ist die Liebe für mich das Wichtigste.“ Den Valentinstag wollen sie gemeinsam entspannt bei einem Wellnessurlaub verbringen. Auch ein kleines Geschenk wird es geben.

Daria Schuricht und Marcel Walser haben sich im vergangenen Jahr durch einen gemeinsamen Freund kennengelernt. Seit einem halben Jahr gehen sie als Paar gemeinsam durchs Leben. Das Geheimnis einer glücklichen Beziehung sieht Daria vor allem in gegenseitigem Vertrauen. „Ganz wichtig ist es mir auch, dass wir miteinander Spaß haben“, sagt die 20-Jährige. Liebe bedeutet für die Miss Vorarlberg 2018 alles. „Die Gabe, lieben zu können, ist etwas ganz Besonderes. Nicht nur in der Partnerschaft, auch im Freundeskreis und in der Familie ist die Liebe für mich das Wichtigste.“ Den Valentinstag wollen sie gemeinsam entspannt bei einem Wellnessurlaub verbringen. Auch ein kleines Geschenk wird es geben.

Was wäre der Valentinstag ohne eine kleine Geste für seine Liebsten? Als Liebesbotschafter schlechthin gelten in Vorarlberg die klassischen Rosen, die die Beliebtheitsskala unangefochten anführen. „Gerne werden auch farbenfrohe Frühlingsboten verschenkt. Die Trends zum heurigen Valentinstag treffen sicherlich jeden Geschmack“, sagt Barbara Schallert, Berufsgruppenobfrau der Floristen. Vorarlberger zeigen sich im Bundesländervergleich am Valentinstag am großzügigsten. Österreichweit liegen die Ausgaben pro Person bei 60. Vorarlberger geben für das Fest der Liebe rund 85 Euro aus.

Was wäre der Valentinstag ohne eine kleine Geste für seine Liebsten? Als Liebesbotschafter schlechthin gelten in Vorarlberg die klassischen Rosen, die die Beliebtheitsskala unangefochten anführen. „Gerne werden auch farbenfrohe Frühlingsboten verschenkt. Die Trends zum heurigen Valentinstag treffen sicherlich jeden Geschmack“, sagt Barbara Schallert, Berufsgruppenobfrau der Floristen. Vorarlberger zeigen sich im Bundesländervergleich am Valentinstag am großzügigsten. Österreichweit liegen die Ausgaben pro Person bei 60. Vorarlberger geben für das Fest der Liebe rund 85 Euro aus.

Geborgenheit, Sehnsucht, tiefe Verbundenheit und Zusammenhalt in guten und schlechten Zeiten. Das ist für die Galeristen Leonie Hirn und Calvin Mechora das Wichtigste in einer Partnerschaft. Die beiden sind sich 2016 während ihres Studiums in einem Kunstgeschichte-Seminar an der Universität Innsbruck zum ersten Mal begegnet. „Das Seminar hätte gar nicht stattfinden sollen. Wir waren die Einzigen im Raum, woraufhin wir erstmals miteinander ins Gespräch kamen“, erzählt Leonie Hirn. Im kommenden Sommer werden es vier Jahre, in denen sie gemeinsam durchs Leben gehen. Für eine funktionierende Beziehung muss für Leonie Hirn die Chemie stimmen und der Partner so akzeptiert werden, wie er ist. „Außerdem muss der eine oder andere Kompromiss eingegangen werden“, sagt die Galeristin. Das Liebespaar, das gemeinsam die Galerie 60 führt, verbinden ein ähnlicher Humor, die gemeinsame Leidenschaft für die Kunst, eine innige Freundschaft sowie gemeinsame Ziele. Den Valentinstag verbringen Leonie und Calvin aber wie einen gewöhnlichen Freitag. „Unserer Meinung nach reicht es nicht, nur einmal im Jahr Wertschätzung auszudrücken. Liebe kann auch an den restlichen 364 Tagen geäußert werden, natürlich nicht nur in Form von Blumensträußen oder Pralinen, sondern vor allem durch gegenstandslose Gesten“, sagt die 22-Jährige.

Geborgenheit, Sehnsucht, tiefe Verbundenheit und Zusammenhalt in guten und schlechten Zeiten. Das ist für die Galeristen Leonie Hirn und Calvin Mechora das Wichtigste in einer Partnerschaft. Die beiden sind sich 2016 während ihres Studiums in einem Kunstgeschichte-Seminar an der Universität Innsbruck zum ersten Mal begegnet. „Das Seminar hätte gar nicht stattfinden sollen. Wir waren die Einzigen im Raum, woraufhin wir erstmals miteinander ins Gespräch kamen“, erzählt Leonie Hirn. Im kommenden Sommer werden es vier Jahre, in denen sie gemeinsam durchs Leben gehen. Für eine funktionierende Beziehung muss für Leonie Hirn die Chemie stimmen und der Partner so akzeptiert werden, wie er ist. „Außerdem muss der eine oder andere Kompromiss eingegangen werden“, sagt die Galeristin. Das Liebespaar, das gemeinsam die Galerie 60 führt, verbinden ein ähnlicher Humor, die gemeinsame Leidenschaft für die Kunst, eine innige Freundschaft sowie gemeinsame Ziele. Den Valentinstag verbringen Leonie und Calvin aber wie einen gewöhnlichen Freitag. „Unserer Meinung nach reicht es nicht, nur einmal im Jahr Wertschätzung auszudrücken. Liebe kann auch an den restlichen 364 Tagen geäußert werden, natürlich nicht nur in Form von Blumensträußen oder Pralinen, sondern vor allem durch gegenstandslose Gesten“, sagt die 22-Jährige.