Weitere Sanierungsetappe auf der Neuburg

Vorarlberg / 13.02.2020 • 10:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die aktuellen Restaurierungsarbeiten laufen seit 2012. Im Fokus der diesjährigen Etappe steht die nördliche Ringmauer.  MÄSER

Gemeinde fördert auch diesjährige Restaurierungsarbeiten an der Burgruine.

Koblach Die Burgruine Neuburg stand bei der letzten Sitzung der Koblacher Gemeindevertretung vor den Wahlen auf der Tagesordnung. Bürgermeister Gerd Hölzl informierte die Anwesenden über die Arbeiten im vergangenen Jahr und präsentierte dazu einige Fotos.

Burgbauexperten am Werk

Im vergangenen Jahr ist der zweite Teil der westlichen Ringmauer renoviert worden. Die Instandhaltungsarbeiten an der Neuburg werden Jahr für Jahr von Experten und Mitarbeitern der Firma Wilhelm und Mayer durchgeführt. Auch die Lehrlinge des Bauunternehmens können jeweils für eine Woche Erfahrungen mit dem Burgbau sammeln. Unterstützt werden die Facharbeiter stets von zahlreichen freiwilligen Helfern.

Finanziert werden die Arbeiten von der Gemeinde Koblach, welche seit dem Jahr 1864 die Eigentümerin der Neuburg ist. Im vergangenen Jahr lag die Kostenübernahme bei 70.000 Euro, wobei rund 35.000 Euro davon vom Bund durch die Burgenaktion gefördert worden sind.

Nördliche Ringmauer steht an

Die Restaurierungsarbeiten erstrecken sich im Jahr 2020 auf den Bereich der nördlichen Ringmauer. An dieser Stelle ist auch die Steinschlaggefahr ein Thema – dieser gilt es unbedingt Herr zu werden. In jedem Fall soll erhalten werden, was in den letzten Jahren aufgebaut beziehungsweise restauriert worden ist.
Zwar liegt aktuell noch keine Förderzusage von Bund und Land vor, trotzdem hat die Gemeindevertretung die Fortsetzung der Restaurierungsarbeiten für dieses Jahr beschlossen. Die Kosten werden vorerst mit rund 71.500 Euro angegeben, wobei die Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand erfolgen wird. Außerdem rechnet die Gemeinde fest mit der Förderung durch Bund und Land, die in der Regel bei rund 50 Prozent liegt. MIMA