Bings bekommt eine Zwergenvilla

Vorarlberg / 14.02.2020 • 19:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Spatenstich für neue Bildungseinrichtung bereits am Montag.

Bludenz Im wachsenden Bludenzer Ortsteil Bings sind die hiesigen Betreuungseinrichtungen seit einiger Zeit an ihren räumlichen Kapazitätsgrenzen angelangt. Nach einer Bedarfserhebung und teils heftigen Diskussionen um den geeigneten Standort, war im Vorjahr ein Architekturwettbewerb durchgeführt worden. Dieser brachte den Entwurf des Büros Zottele-Mallin als Sieger hervor, der den Bau eines zweigeschossigen Baus auf einer Gesamtfläche von 350 Quadratmetern auf dem bestehenden Areal bei Volksschule, Kindergarten und Pfarrkirche vorsieht (siehe Grafik).

Während der bestehende Kindergartengruppenraum sowie die Volksschule in ihrer Form erhalten bleiben, werden in der „Bingser Zwergenvilla“, wie der Neubau genannt wird, künftig sowohl eine zweite Kindergartengruppe sowie die Ausspeisung für die Volksschüler untergebracht sein. Zudem wird eine ganztägige Kleinkindgruppe die Spielgruppe ersetzen. Über einen unterirdischen Gang wird der Neubau mit den bestehenden Gebäuden verbunden sein.

Hohe Förderung dank Kooperation

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 1,6 Millionen Euro. Wobei aufgrund der Gemeindekooperation mit den Gemeinden Stallehr und Lorüns mit einer Landesförderung von 45 Prozent (rund 720.000 Euro) gerechnet werden kann. Somit entfallen rund 640.000 Euro der Kosten auf die Stadt Bludenz. Lorüns und Stallehr teilen sich 15 Prozent der Kosten, was in etwa 120.000 Euro pro Gemeinde ausmacht. Nach dem Spatenstich, der am Montagvormittag erfolgt, soll mit den Arbeiten im April gestartet werden. Die Eröffnung des Neubaus ist für Jänner 2021 geplant. VN-JS