Verkehr und Kies am Prüfstand

Vorarlberg / 14.02.2020 • 18:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Abtransport von Kies sorgt in Altach weiter für Debatte. VN/Hartinger
Abtransport von Kies sorgt in Altach weiter für Debatte. VN/Hartinger

VN-Stammtisch verspricht eine spannende Diskussion.

Altach, Bregenz Die beiden Schwerpunkte Kiesabbau und Verkehr stehen kommenden Montagabend im Altacher Veranstaltungszentrum KOM in Altach bei einem VN-Stammtisch am Programm. Wie bereits mehrfach berichtet, haben die Wahlberechtigten von Altach im Rahmen einer Volksabstimmung deutlich für den weiteren Abbau von Kies in der Kummenberggemeinde votiert. Im Vorfeld hatte Bürgermeister Gottfried Brändle (VP) den Bürgern eine Zusage gemacht: bis 2024 solle eine Lösung der Verkehrsprobleme auf dem Tisch liegen. Immerhin rollen alleine wegen dem Kiesabbau täglich rund 110 Lastkraftwagen über die Gemeindestraßen.

Dass das Ministerium im Vorjahr der Gemeinde und der Bürgerliste der Altacher Grünen mit Gemeinderat Willi Witzemann erst vor wenigen Wochen mitgeteilt hat, dass ein Anschluss an die A 14 aus rechtlichen Gründen derzeit nicht machbar sein soll, will Brändle nicht einfach zur Kenntnis nehmen. Inzwischen haben sich auch LH Markus Wallner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler eingeschaltet und wollen in dieser Frage beim zuständigen Infrastrukturministerium Druck machen.

Land gibt sich optimistich

Das Ministerium ist nämlich für den Straßenbauer Asfinag zuständig. Es war auch die Asfinag die sowohl der Kommune als auch Witzemann eine Absage in Sachen Bau eines Anschlusses an die Rheintalautobahn mitgeteilt hat. Ein Zeitpunkt, bis wann Wallner und Tittler bei der neuen Infrastrukturminister Leonore Gewessler (Grüne) vorstellig werden, steht derzeit noch nicht fest. Landesrat Tittler gibt sich jedoch optimistisch, dass der Einsatz des Landes für einen Anschluss schlussendlich beim Ministerium Früchte tragen wird. Darüber hinaus, und darin sich alle einig, braucht Altach grundsätzlich eine Verkehrsentlastung.