Bagger sorgen für Vollsperre in Thüringen

Vorarlberg / 17.04.2020 • 12:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bagger sorgen für Vollsperre in Thüringen
Noch herrscht in Thüringen die Ruhe vor dem Sturm. Anfang Mai fahren auf der Faschinastraße die Baumaschinen auf. VN/JLO

Anfang Mai erfolgt der Baustart für den Ausbau der Faschinastraße (L 193).

Thüringen Lange wurde beraten, geplant und verhandelt. Nun ist es soweit. Der Start für den groß angelegten Ausbau der Faschinastraße (L 193) in Thüringen steht unmittelbar bevor. Anfang kommender Woche soll das Straßenbauprojekt mit der Baustelleneinrichtung und ersten Vorarbeiten anlaufen. Ab dem 4. Mai tritt dann die Vollsperre der wichtigen Verkehrsverbindung ins Große Walsertal in Kraft. Diese wird bis November dauern.

Breiter und heller

Neben den Arbeiten für den Vollausbau des rund 800 Meter langen Straßenabschnitts wird auch ein neuer Gehsteig errichtet. Zudem werden diverse Leitungen wie Kanal, Wasser und Strom verlegt bzw. erneuert, eine adäquate Straßenbeleuchtung installiert sowie die Straßenentwässerung neu ausgeführt. Der exponierte Straßenverlauf in Hanglange macht darüber hinaus sowohl Stützmauern als auch Hangsicherungen erforderlich. Nach einer Winterpause werden die Bauarbeiten nach Ostern wiederaufgenommen. Ende 2021 soll das rund 5,8 Millionen Euro teure Projekt abgeschlossen werden.

Großräumige Umleitung

Auf Grund der Vollsperre einer der beiden Hauptverbindungen ins Große Walsertal ist mangels Alternativen eine großräumige Umleitung des Verkehrs über Raggal bzw. Satteins erforderlich. Die einzige Verbindung zwischen Quadern und Thüringen Dorf ist die Schnifnerstraße (L 75), welche im Bereich Bloserberg über eine längere Passage nur einspurig ist und zudem nur eine geringe Verkehrsfrequenz aufnehmen kann.

In den kommenden beiden Jahren wird die Faschinastraße in Thüringen ausgebaut. Auch ein neuer Gehsteig soll errichtet werden.
In den kommenden beiden Jahren wird die Faschinastraße in Thüringen ausgebaut. Auch ein neuer Gehsteig soll errichtet werden.

Um ein Erliegen des Verkehrs in diesem Bereich zu verhindern und zu gewährleisten, dass der Linienbus planmäßig seine Haltestellen anfahren kann, muss die Anzahl der passierenden Fahrzeuge eingeschränkt werden. Zu diesem Zweck wurde bei der Kreuzung Weiherweg/Schnifnerstraße eine Schrankenanlage installiert, die von Anrainern und ausgewählten Berechtigten bedient werden kann. In der Zeit von 21 bis 6 Uhr soll die Schranke geöffnet bleiben und somit die L 75 in der Nacht für Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen passierbar sein.

„Die ursprünglich geplante Projekt-Informationsveranstaltung kann aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden, weshalb wir versuchen, gemeinsam mit dem Land als Projektbetreiber über das Mitteilungsblatt, die Homepage, soziale Medien sowie entsprechende Aussendungen zu informieren“, sagt Bürgermeister Harald Witwer.

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