Eifrige Suche nach Brandursache in Bludesch

Vorarlberg / 29.04.2020 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eifrige Suche nach Brandursache in Bludesch
Um zum Brandherd vorrücken zu können, musste die Feuerwehr auch Löschschaum einsetzen. HOFMEISTER

Sutterlüty nach verheerendem Feuer: Pläne für vorgesehenen Neubau auf Eis gelegt.

Bludesch Nach dem Kellerbrand beim Bludescher Lebensmittelhändler Sutterlüty am Dienstag (die VN berichteten) wird derzeit eifrig nach der Brandursache gesucht.Am Mittwochmittag traf ein dreiköpfiges Brandermittlungsteam des Landeskriminalamtes unter der Leitung von Heliodor Seitlinger ein, um die mögliche Brandursache zu erheben. Ob es schon eine diesbezügliche Klärung gibt, wurde von der Polizei am Mittwoch noch nicht bekannt gegeben. Wie von der zuständigen Polizeiinspektion Thüringen zu erfahren war, gestalteten sich die Brandermittlungen auch am Mittwoch aufgrund der Verhältnisse noch recht schwierig. Wie berichtet, wurde die Ursache des Brandausbruchs bereits am Dienstagabend im Umfeld der Tiefkühlaggregate im Kellergeschoß vermutet. 

Wie geht es weiter?

Beim Lebensmittelhändler Sutterlüty heißt es jetzt erst einmal abwarten. Wie Geschäftsführer Alexander Kappaurer am Mittwoch auf Anfrage der VN erklärte, müssen jetzt erst die Ergebnisse der Brandermittlungen abgewartet werden. Dazu zählt auch, ob das Gebäude überhaupt noch nutzbar ist und „wie die Substanz aussieht“. Auch kenne man den wirtschaftlichen Schaden bislang nicht. Die Planungen für einen neuen Markt, die bereits im Februar bekannt gegeben wurden, liegen derzeit auf Eis.

Eigener Raumplan benötigt

Schließlich wisse man ja, wie lange es dauert von der Planung bis zum Baustart, so der Sutterlüty-Geschäftsführer. Die projektierte Niederlassung benötigt nämlich auch die Erlassung eines eigenen Raumplans, weil sie den Schwellenwert für die raumplanungsrechtliche Bewertung als Einkaufszentrum überschreitet. Der neue Markt soll 820 Quadratmeter Verkaufsfläche haben statt wie bisher 598 Quadratmeter. VN-SCA, GS

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