Radlobby fuhr vom Piz zum Spitz

Vorarlberg / 24.06.2020 • 17:07 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Um auf die Radinfrastruktur und den Klimawandel aufmerksam zu machen, fuhr die Gruppe quer durchs Ländle. bi
Um auf die Radinfrastruktur und den Klimawandel aufmerksam zu machen, fuhr die Gruppe quer durchs Ländle. bi

Radlobby machte mit Radtour auf Klimavolksbegehren aufmerksam.

Bludenz Eine originelle Idee hatten die Mitglieder der Radlobby Vorarlberg, um auf die Eintragungswoche vom 22. bis 29. Juni für das Klimavolksbegehren aufmerksam zu machen: kürzlich organisierten sie nämlich eine Radtour unter dem Motto „Vom Piz zum Spitz“.

Die Radtour am Sonntag führte quer durch ganz Vorarlberg, eben vom Piz zum Spitz, also vom Piz Buin bis zum Rohrspitz. Eine kleine Gruppe von Radfahrern bestieg bereits am Vortag symbolisch den Piz Buin – eine recht herausfordernde Angelegenheit, da ein zerlegtes Fahrrad mit hinaufgenommen und am Gipfel wieder zusammengebaut wurde. Bereits um 8.30 Uhr wurde auf der Bielerhöhe gestartet. Nebst einem Treffpunkt in Schruns, war auch in Bludenz ein weiterer Treffpunkt eingeplant, bevor es ins Unterland weiterging. „Die Radtour führt quer durchs Ländle, da sowohl Klimawandel als auch mangelhafte Radinfrastruktur das ganze Land betreffen. Auf der Fahrt konnte man gut sehen, wie sich Temperaturunterschiede auf die Vegetation auswirken“, betonte Veronika Rüdisser von der Radlobby Vorarlberg. Die Radlobby Vorarlberg ist seit dem verganenen Jahr ein eigenständiger Verein und macht immer wieder mit Aktionen auf Missstände im Radverkehr aufmerksam. „Wir sehen uns als Vertreter der Alltagsradfahrer, von Menschen, die mit dem Rad zur Arbeit, in der Freizeit oder auch als Familie unterwegs sind. Die Sicherheit der Radfahrer steht bei uns im Fokus, wir plädieren für Rücksichtnahme im Straßenverkehr, indem genügend Abstand eingehalten wird. Außerdem sollte das Netz der Radwege sicherer und durchgängiger werden“, führte Rüdisser weiter aus. Weitere Anliegen sind Begegnungszonen innerorts und eine Temporeduktion. Manfred Melchhammer, Landeskoordinator des Klimavolksbegehrens in Vorarlberg, zeigte sich sehr erfreut über die ungewöhnliche Aktion: „Wir vom Klimavolksbegehren begrüßen die Aktion natürlich sehr. Der motorisierte Individualverkehr verursacht schließlich einen Großteil der klimaschädlichen Emissionen und ist somit eine große Herausforderung.“ Alle Personen ab 16 Jahren können auf jedem Gemeindeamt oder mittels elektronischer Signatur für verstärkten Klimaschutz unterschreiben, so Melchhammer. BI

Wir nehmen als Familie bei dieser Aktion teil. Die Radtour ist eine wunderbare Möglichkeit, auf das Klimaschutzbegehren aufmerksam zu machen. Gudrun Kühny, 42 Jahre, Nenzing

Wir nehmen als Familie bei dieser Aktion teil. Die Radtour ist eine wunderbare Möglichkeit, auf das Klimaschutzbegehren aufmerksam zu machen. Gudrun Kühny, 42 Jahre, Nenzing

Als Landesrat für Radverkehr und Klimaschutz ist es für mich naheliegend, mich an dieser Aktion zu beteiligen. Außerdem bin ich selber ein leidenschaftlicher Radfahrer. Johannes Rauch, 61 Jahre, Dornbirn

Als Landesrat für Radverkehr und Klimaschutz ist es für mich naheliegend, mich an dieser Aktion zu beteiligen. Außerdem bin ich selber ein leidenschaftlicher Radfahrer. Johannes Rauch, 61 Jahre, Dornbirn

Ich habe von der Radtour im Radio gehört und mich spontan entschlossen, ein Stück mitzufahren. Das Klimaschutzbegehren ist mir ein großes Anliegen. Ernst Rieder, 68 Jahre, Bludenz

Ich habe von der Radtour im Radio gehört und mich spontan entschlossen, ein Stück mitzufahren. Das Klimaschutzbegehren ist mir ein großes Anliegen. Ernst Rieder, 68 Jahre, Bludenz

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.