Ausbau der zentralen Teststation in Röthis

Vorarlberg / 03.08.2020 • 17:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit dem Abstrich allein ist es nicht getan. Jeder Test erfordert auch Vorbereitungen. <span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
Mit dem Abstrich allein ist es nicht getan. Jeder Test erfordert auch Vorbereitungen. VN/Paulitsch

Ab September soll es vier Teststraßen geben.

bregenz Wenigstens das: Die Zahl der Genesenen steigt wieder schneller als jene der Neuinfektionen. Nach einer kurzen Erholung am Sonntag meldete die Landessanitätsbehörde am Montag wieder einen Covidfall. Es handelt sich um eine Person aus Wolfurt, die aber bereits als Kontaktperson abgesondert war. An anderer Stelle laufen die Vorbereitungen zur Ausweitung der Testkapazitäten auf Hochtouren. In der vom Roten Kreuz organisierten zentralen Teststation in Röthis gibt es derzeit zwei Teststraßen. Ab September wird es derer vier geben. “Dann können wir die Fahrzeuge auf vier Spuren abfertigen”, erklärt Rotkreuz-Geschäftsführer Roland Gozzi. Das dafür benötigte zusätzliche Personal ist ebenfalls bereits gefunden.

Hälfte sind Privattestungen

Rund 300 Testungen führen die RK-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter täglich in Röthis durch. Etwa die Hälfte davon sind Privattestungen. Das Angebot, das um 45 Euro zu haben ist, nehmen Urlaubsheimkehrer ebenso in Anspruch wie Personen, die sich vorsorglich testen lassen möchten oder Beschäftigte, deren Dienstgeber vor Arbeitsantritt einen negativen PCR-Test verlangen. Die Bezahlung der Testkosten erfolgt laut Gozzi direkt vor Ort mittels Kredit- oder Bankomatkarte. Das Rote Kreuz rechnet dann seinerseits mit dem Land ab. Während der Woche hat die Blaulichtorganisation täglich 25 Mitarbeiter im Testeinsatz, am Wochenende etwas weniger. Dazu kommen noch die Testungen in verschiedenen Orten für Mitarbeiter aus Tourismusbetrieben. Auch dafür braucht es rund 20 Personen. Wöchentlich werden in diesem Bereich bereits 1300 Tests durchgeführt.

Schulungen starten

Mehr Personal benötigt jetzt der geplante Ausbau der Teststraßen in Röthis. Etwa 30 Personen waren gesucht und sind gefunden. “Ich dachte, das wird ein härterer Job”, gibt Roland Gozzi zu. Letztlich lief es jedoch wie am Schnürchen. So meldeten sich beispielsweise 15 Rettungssanitäter. Sie wollen die Chance nutzen und beim Roten Kreuz fix Fuß fassen. Die Aussichten dafür sind gut. “Wir stellen jährlich 10 bis 12 Leute an”, bemerkt Gozzi dazu. Die Zusammenarbeit mit dem AMS sorgte dafür, dass sich der erforderliche Personalpool füllte. Demnächst starten die Schulungen für den Einsatz in Röthis.

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