Verhandlungen zum Ausbaugesetz für Erneuerbare im Endspurt

Vorarlberg / 16.08.2020 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Verhandlungen zum Ausbaugesetz für Erneuerbare im Endspurt

Wien Die Verhandlungen zum Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) auf Bundesebene befinden sich im Finale. Laut Staatssekretär Magnus Brunner gibt es in vielen Punkten schon Einigungen, aber: „Wasserkraft steht noch in Verhandlung“, erklärt er im VN-Gespräch. Der Konflikt zwischen Ziel (Wasserkraftausbau um fünf Terawattstunden) und Ökologie müsse entschärft werden.

Das Ziel der Regierung lautet, die Stromversorgung in Österreich bis 2030 auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen. Dabei sollen zwei Gesetze helfen, erklärt eine Pressesprecherin des Umweltministeriums den VN. Um dieses Ziel zu erreichen, benötige es in Österreich einen Mix aus verschiedenen Energiequellen, erklärt eine Pressesprecherin des Umweltministeriums. Das EAG soll dabei helfen. Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner befürchtete ein Windkraft- und PV-Förderprogramm für Ostösterreich. Ohne mehr Förderung bei der Wasserkraft seien drei geplanten Kraftwerke im Land nicht realisierbar.

Bisher werden mittlere Wasserkraftwerke bis 20 Megawatt gefördert. Der Wert soll erhöht werden, fordert Wallner. Brunner unterstützt den Wunsch. Die Ministeriumssprecherin betont: „Klar ist, dass in der Frage des Wasserkraft-Ausbaus ökologische Kriterien zum Erhalt unserer Flussjuwele mitbedacht werden.“ Die Verhandlungen seien im Finale. Brunner hofft, dass sie in den kommenden Wochen abgeschlossen sind. „Und dass wir Ende des Sommers einen Entwurf vorlegen dürfen.“ VN-mip

„Wir hoffen, dass wir Ende des Sommers einen Entwurf vorlegen dürfen.“

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