Dalaaser Gemeindeamt auf Wanderschaft

Vorarlberg / 24.09.2020 • 12:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Verlegung Gemeindeamt Dalaas_0920
Verlegung Gemeindeamt Dalaas_0920

Grundsatzbeschluss für neues Gemeindezentrum erfolgt. In zwei bis drei Jahren soll der Startschuss für die Bauarbeiten erfolgen.

Dalaas Platzmangel im jetzigen Gemeindeamt, Platzmangel im Probelokal des Musikvereins und Platzmangel in Schule und Kindergarten – das waren die Hauptgründe für die Anvisierung eines neuen Gemeindezentrums in der Kommune Dalaas. Demgemäß wurden verschiedene Gespräche bereits im Vorfeld geführt, nun konnte das Vorhaben mit dem Grundsatzbeschluss in der Gemeindevertretung dingfest gemacht werden. Eine Realisierung kann nun in Angriff genommen werden.

Enge Zusammenarbeit

Das neue Gemeindezentrum soll im Bereich zwischen dem Spargeschäft Leu und dem Campingplatz entstehen. Bürgermeister Martin Burtscher (43) benennt den weiteren Zeitplan wie folgt: „Zuerst stehen nochmalige Gespräche mit der Familie Leu an, da das Geschäft eventuell ein integrierter Bestandteil des neuen Zentrums werden soll.“ Die enge Zusammenarbeit mit der Familie Leu beschreibt Burtscher mit den Worten: „Wir bringen dieses Projekt gemeinschaftlich auf Schiene.“

Architekturwettbewerb

Die Machbarkeitsstudie für das Gesamtprojekt ist bereits erstellt und wird nun rechtlich abgeklärt. „Die neue Gemeindevertretung wird in der Folge den Architekturwettbewerb in Auftrag geben und das Projekt somit starten“, informiert Burtscher weiter. Er rechnet damit, dass im kommenden Jänner bzw. Februar die ersten Ausarbeitungen, die dann ausgelotet werden sollen, vorliegen.

Neuer Treffpunkt

So soll das neue Gemeindezentrum neben dem Dienstleistungsangebot auch ein beliebter Treffpunkt für die Bevölkerung sein. Dazu soll vor allem auch eine attraktive Vorplatzgestaltung beim Zentrum beitragen. Im Gebäude selbst sollen dann der Musikverein mit einem neuen Probelokal, die Raiffeisenbank, der Krankenpflegeverein, die Regio und das Tourismusbüro sowie das Gemeindeamt selbst genügend Platz finden.

„Im Jahr 2021 werden wir das Projekt umfassend aufarbeiten und die Kostenplanung in Angriff nehmen. Die Bauarbeiten sollen dann 2022/2023 starten“, sagt der Gemeindechef und sieht damit „einer aufregenden Zukunft bezüglich neuer Heimat des Gemeindeamts“ entgegen. DOB

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