Todesrate steigt schnell

Vorarlberg / 02.11.2020 • 22:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In den Krankenhäusern herrscht angesichts steigender Zahlen Hochspannung. apa
In den Krankenhäusern herrscht angesichts steigender Zahlen Hochspannung. apa

Bregenz Mit 500 Neuinfektionen und fünf Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es in Vorarlberg weitere unrühmliche Höchstwerte. Bei vier Verstorbenen handelt es sich um betagte Menschen mit zum Teil schweren Vorerkrankungen, wie Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher auf VN-Nachfrage erklärte. Das fünfte Todesopfer war deutlich jünger, gehörte aber auch einer Risikogruppe an. Eine Person starb zu Hause, die anderen Coronaopfer erlagen im Spital der Virusinfektion. Die relativ hohe Zahl an Toten ist auch dem Umstand geschuldet, dass in den vergangenen Monaten viele Junge erkrankt sind und in weiterer Folge das Virus in die ältere Generation trugen. Dabei gehe es nicht nur um die alten Menschen. „Es gibt auch viele chronisch Kranke, die geschützt werden müssen“, betont Rüscher, die appelliert, die Hygienemaßnahmen einzuhalten, auf Abstand zu gehen und soziale Kontakte zu vermeiden. VN-MM

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.