Dämpfer im Senat für die Demokraten

Vorarlberg / 04.11.2020 • 22:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
De Demokraten waren im Vorfeld zuversichtlich. Doch eine Kontrolle des Senats ist unwahrscheinlich. AFP
De Demokraten waren im Vorfeld zuversichtlich. Doch eine Kontrolle des Senats ist unwahrscheinlich. AFP

Im Repräsentantenhaus dürften sie ihre Mehrheit behalten.

washington Bei den Kongresswahlen in den USA konnten die Demokraten Prognosen zufolge ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen. Zugleich erlitten sie einen schweren Dämpfer beim Kampf um den Senat. Mehrere republikanische Senatoren, die als Wackelkandidaten galten, konnten ihre Sitze verteidigen. Bei den am Mittwoch zu Redaktionsschluss gegen 23 Uhr ausstehenden offenen Rennen hatten die Republikaner gute Chancen, eine Mehrheit von 51 der 100 Mandate zu erreichen.

Wie viele Stimmen man im Senat für die Mehrheit braucht, hängt davon ab, wer im Weißen Haus sitzt. Denn bei einem Patt von 50 zu 50 Stimmen kann der Vizepräsident eingreifen. Zu Redaktionsschluss war klar: Die Republikaner konnten sich bislang 48 Sitze sichern, die Demokraten 45. Die beiden unabhängigen Kandidaten, die in diesem Jahr nicht zur Wahl standen, werden den Demokraten zugerechnet. Demnach waren noch die Ergebnisse zu vier Republikanern und einem Demokraten offen. Über einen dieser Sitze – im Bundesstaat Georgia – wird erst Anfang Januar in einer Stichwahl entschieden. Jeder US-Staat entsendet zwei Senatoren in den Kongress.

NBC und Fox News prognostizierten unterdessen, dass die Demokraten ihre Mehrheit im US-Repräsentantenhaus behalten werden. Sie hielten bisher 232 der 435 Sitze in der Kongress-Kammer, die am Dienstag komplett zur Abstimmung stand. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP wurden bislang 193 Demokraten und 185 Republikaner gewählt. Die Republikaner gewannen demnach fünf Sitze dazu. Für die Mehrheit braucht man 218 Stimmen.

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