Premiere mit zwei neuen Abgeordneten

Vorarlberg / 05.11.2020 • 22:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mondaire Jones hat einen New Yorker Wahlbezirk mit überwiegend wohlhabenden Vororten und einem hohen weißen Bevölkerungsanteil für sich entschieden.  AP
Mondaire Jones hat einen New Yorker Wahlbezirk mit überwiegend wohlhabenden Vororten und einem hohen weißen Bevölkerungsanteil für sich entschieden.  AP

Erstmals offen homosexuell lebende schwarze Männer im Kongress vertreten.

Washington Erstmals sind in den USA zwei schwarze und offen homosexuell lebende Männer in den Kongress gewählt worden. Sie werden von Jänner an New York im Repräsentantenhaus vertreten. Beide gehören den Demokraten an: der 33-jährige Harvard-Absolvent und Anwalt Mondaire Jones und das 32 Jahre alte New Yorker Stadtratsmitglied Ritchie Torres. Jones und Torres seien in armen Verhältnissen aufgewachsen, schrieb die „New York Times“. Die Wahlbezirke, in denen sie nun gewannen, seien abgesehen von ihrer geografischen Nähe und ihrer Verbundenheit zur demokratischen Partei sehr unterschiedlich. Unterdessen haben die Demokraten in Michigan einen Sitz im Senat verteidigt, bei dem sie zuletzt deutlich im Nachteil gesehen wurden.

Ihr Senator Gary Peters setzte sich am Ende doch noch gegen den republikanischen Herausforderer John James durch. Damit ist klar, dass es den Demokraten mindestens gelingen wird, die Mehrheit der Republikaner im Senat von 53 auf 52 der 100 Stimmen zu verringern. Vor den Senatswahlen am Dienstag hatten ihnen Umfragen gute Chancen gegeben, die Mehrheit in der Kongress-Kammer zu erobern. Aber in mehreren Rennen, in denen demokratische Herausforderer als Favoriten galten, konnten die Republikaner ihre Sitze verteidigen.

Der Senat hält eine Schlüsselposition in der US-Politik. Neben der Rolle bei der Gesetzgebung bestätigt er etwa die vom Präsidenten nominierten Kandidaten für hohe Regierungsposten und Richter.

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