Fahrradparken im verdichteten Wohnraum

Vorarlberg / 09.11.2020 • 19:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Spätestens seit dem Elektro-Boom rückt auch die Infrastruktur für Fahrräder und E-Bikes in den Mittelpunkt. Dies kann aber gerade im verdichteten Wohnbau eine Herausforderung darstellen. Ein neuer Leitfaden für Planungsbüros, Bauträger und Gemeinden vermittelt Standards und gibt Tipps. „Mobilität ist ein Grundbedürfnis und muss bei der Planung von qualitätsvollen Wohnanlagen von Beginn an mitgedacht werden“, betont Mobilitätslandesrat Johannes Rauch.

Vorarlberg ist österreichweit Spitzenreiter, was den Anteil des Radverkehrs betrifft. Bislang noch zu wenig bedacht, jedoch entscheidend für die Nutzung des Fahrrads, ist die Infrastruktur im direkten Wohnumfeld: Es geht um Parkierungsmöglichkeiten, sichere Verwahrung des Rades, Lademöglichkeiten für E-Bikes, Abstellfläche für Kikis und Lastenräder. „Wie oft ein Fahrrad genutzt wird, ist ganz wesentlich davon abhängig, wie einfach es verfügbar ist“, betont Rauch.

Der neue Leitfaden wurde gemeinsam von den Verkehrsplanern Besch&Partner, dem Büro kairos und dem Energieinstitut Vorarlberg entwickelt. Auf 12 Seiten wird kompakte Information vermittelt: Wie viele Stellplätze braucht es jene nach Größe einer Wohnanlage? Wie viele Besucherplätze sollten eingeplant werden? Welche Rampenneigungen und Kurvenradien sind einzuplanen? Welche Fahrradständer bieten Komfort und welche sind ungeeignet? Wo soll eine Abstellanlage situiert werden? Wie kann das E-Bike-Laden in Fahrradräumen organisiert werden? Infos gibt es unter www.vorarlberg.at/fahrrad

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