Neuerung bei Grabbenützungsrecht

Vorarlberg / 09.11.2020 • 16:25 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Verwaltung des Friedhofs Frastanz hat die Marktgemeinde übernommen. <span class="copyright">Gemeinde</span>
Die Verwaltung des Friedhofs Frastanz hat die Marktgemeinde übernommen. Gemeinde

Grabstättengebühr in Frastanz wird nicht mehr jährlich,
sondern für 15 Jahre einmalig verrechnet.

Frastanz Die Marktgmeinde Frastanz ist seit 1. Jänner für die Friedhofsverwaltung und somit auch für die Gebührenabrechnung zuständig. Alle, die ein Benützungsrecht für eine Grabstätte auf dem Friedhof Frastanz haben, bekommen in diesen Tagen eine Abrechnung zugeschickt.

Die Gebühr wird nicht mehr jährlich, sondern mit jeder Bestattung einmalig für 15 Jahre (Mindestruhezeit) – gemäß der derzeit gültigen Friedhofsgebührenverordnung – verrechnet. Erfolgt innerhalb der Mindestruhezeit eine neue Bestattung in das bestehende Grab, wird die bereits bezahlte Grabstättengebühr aliquot berücksichtigt und die ausbleibende Gebühr bis zum Erreichen der neuen Mindestruhezeit (15 Jahre) vorgeschrieben. Nach Ablauf des Benützungsrechtes (15 Jahre Mindestruhezeit) kann durch die Bezahlung einer Verlängerungsgebühr das Benützungsrecht für das Grab für zehn Jahre verlängert werden. Unter Berücksichtigung der Mindestruhezeit hat die Marktgemeinde Frastanz alle Gräber auf dem Friedhof Frastanz und die letzten Sterbefälle der einzelnen Gräber erfasst. Somit ergibt sich für das jeweilige Grab eine Gebühr, die in den nächsten Tagen verrechnet wird.

Der Rechnung liegt auch eine Broschüre bei, die über die Gebühren und den Friedhof Frastanz informiert: Die Pfarre Frastanz ist weiterhin für die Vergabe der Gräber zuständig. Die Marktgemeinde ist für die Gebührenverrechnung und die Instandhaltung der Friedhofsanlage verantwortlich.

Weiterentwicklung des Geländes

„Gemeinsam werden wir die Entwicklungen im Bereich der Begräbnisse genau beobachten und Maßnahmen für einen attraktiven und zeitgemäßen Friedhof setzen“, verspricht Bürgermeister Walter Gohm. Basierend auf einem Konzept werden neue Möglichkeiten für Urnenbestattungen geschaffen. Zudem wird ein Sammelgrab für jene eingerichtet, die keine Angehörigen mehr haben.

Mit Architekt Erich Steinmayr laufen derzeit Gespräche zur Weiterentwicklung des Friedhofs. Ein zentrales Vorhaben wurde mit dem Friedhofsgebäude bereits umgesetzt. Neben modernen Toilettenanlagen für Friedhofsbesucher gibt es dort auch einen Raum für die Bestatter sowie eine Mülltrennstation für Friedhofsabfälle.

„Gemeinsam werden wir Maßnahmen für einen attraktiven und zeitgemäßen Friedhof setzen.

Walter Gohm
Bürgermeister

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