Kurz glaubt an Rückkehr zur Normalität 2021

Vorarlberg / 12.11.2020 • 21:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Aktuelle Situation „extrem ernst“, sagte Kanzler Kurz als virtueller Gast beim Wirtschaftsforum. AP
Aktuelle Situation „extrem ernst“, sagte Kanzler Kurz als virtueller Gast beim Wirtschaftsforum. AP

Schwarzach Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) rechnet mit einer „deutlichen Rückkehr zur Normalität“ im ersten Halbjahr 2021. Voraussetzung dafür sei ein wirksamer Impfstoff, sagte der Kanzler beim Vorarlberger Wirtschaftsforum. Ob die Regierung der zweiten Welle mit einer Verschärfung der Maßnahmen begegnen wird, könne er noch nicht sagen. Man sei aktuell mit der Evaluierung gesetzter Maßnahmen beschäftigt. „Sie müssen mir noch ein, zwei Tage Zeit geben.“ Die 37. Auflage des Wirtschaftsforums wurde angesichts der Pandemie virtuell abgehalten. Der aus dem Kanzleramt zugeschaltete Kurz ging auf Fragen von VN-Chefredakteur Gerold Riedmann ein. Er gehe davon aus, dass im ersten Halbjahr 2021 mit dem Impfen begonnen werden könne und es gelinge, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

„Bitte an alle, die Maßnahmen mitzutragen“

Die aktuelle Situation bezeichnete Kurz als „extrem ernst“. Er verband damit die „Bitte an alle, die Maßnahmen mitzutragen“. Wie der Winter, auch wirtschaftlich, verlaufen werde, sei nach wie vor extrem schwierig einzuschätzen. Erkennbar sei in anderen Ländern wie etwa Israel, dass ein zweiter Lockdown wirke. „Es steht aber in den Sternen, ob wir bei den Infektionszahlen so weit runterkommen wie im Frühling.“ Lockere man nach einem Lockdown die Maßnahmen zu schnell, würden die Infektionszahlen wieder rasch ansteigen. Aufgrund der zweiten Welle würden auch die nächsten Wochen „herausfordernd“. Ganz schwer vom Lockdown betroffen sei die Reise-, Gastronomie- und Hotellerie-Branche. In Sachen Reisewarnungen sagte der Bundeskanzler, dass insbesondere Deutschland sehr restriktiv vorgehe.

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