Umweltaktivist Postner fordert einen S-18-Neustart

Vorarlberg / 12.11.2020 • 21:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wo in 20 bis 30 Jahren die Autos durchs untere Rheintal rasen, steht noch nicht fest. <span class="copyright">VN</span>
Wo in 20 bis 30 Jahren die Autos durchs untere Rheintal rasen, steht noch nicht fest. VN

Kritik auch von FPÖ und den Neos.

Schwarzach Vorarlbergs FPÖ-Obmann Christof Bitschi ist froh, dass die Variantenentscheidung zur S 18 gefallen ist. Die CP-Variante sei aber nur die zweitbeste Lösung. Er habe sich immer für die Z-Variante stark gemacht. Er geht davon aus, dass die unterschiedliche Sichtweise in der Landesregierung zu der Enscheidung geführt hat. “Bei den Planungen müssen die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt werden”, fährt er fort.

Die Neos stoßen sich am Vorgang. “Die Fakten liegen noch nicht auf dem Tisch. Die Wogen gehen beim Bürgermeister Kurt Fischer und dem Verkehrslandesrat Rauch aber bereits hoch. Geht so die Vorarlberger Verkehrspolitik?”, fragt sich Neos-Verkehrssprecher Garry Thür. Wesentliche Fragen seien offen: Wann ist die S 18 fertig? Gibt es es Modellrechnungen für das Verkehrsaufkommen in 20 bis 30 Jahren?

Als logisches Ende eines irrwitzigen Unterfangens sieht Umweltaktivist Andreas Postner die Absage an die Z-Variante durchs Ried. Postner hält aber auch nichts von der CP-Variante. Er schlägt eine Autobahnverbindung bei Mäder vor und bringt Überlegungen für eine Landesstraße als Entlastung für das nördliche Rheintal, speziell Lustenau, ins Spiel. „Die Beschäftigung mit der Z-Variante mit allen Untersuchungen bedeuten verlorene Zeit und hinausgeschmissenes Geld.”

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