“Informieren steht im Vordergrund”

Vorarlberg / 13.11.2020 • 22:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Vorarlberger Polizei kontrolliert die Covidverordnungen im Rahmen des täglichen Streifendienstes. VN/Paulitsch
Die Vorarlberger Polizei kontrolliert die Covidverordnungen im Rahmen des täglichen Streifendienstes. VN/Paulitsch

Vorarlberger Polizei hat bislang kaum Verstöße gegen die Ausgangbeschränkungen geahndet.

Bregenz Seit knapp zwei Wochen gelten in Österreich die neuen Ausgangsbeschränkungen. Zwischen 20 und 6 Uhr ist das Verlassen der Wohnung seither nur noch aus bestimmten Gründen erlaubt. Sei es zur Gefahrenabwehr, zur Betreuung und Hilfeleistung anderer Personen, zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse, zu beruflichen Zwecken und Ausbildungszwecken sowie zur körperlichen und psychischen Erholung. Die Vorarlberger Polizei hat laut Polizeisprecher Rainer Fitz bislang fünf Anzeigen wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen ausgestellt. Seit vergangenem Samstag ist keine neue mehr dazugekommen. „Die Strategie ist nach wie vor, dass wir keine großangelegten Kontrollen machen, sondern die Ausgangsbeschränkungen im Rahmen des täglichen Streifendienstes mitüberwachen. Aber immer mit Augenmaß, informieren und aufklären steht nach wie vor im Vordergrund“, unterstreicht Fitz. Schwerpunktkontrollen seien somit auch an diesem Wochenende nicht geplant.

Fakt sei auch, dass man für jeden Aufenthalt im Freien nach 20 Uhr mindestens 20 Argumente bringen könne, warum man sich draußen aufhalte. „Und das erleichtet das Einschreiten und die Kontrollen der Polizei nicht unbedingt. Psychische und körperliche Erholung, da bringst du alles unter“, verdeutlicht der Polizeisprecher. Im Rahmen des Streifendienstes werden nicht nur die Ausgangsbeschränkungen kontrolliert. Die Beamten überprüften auch die Abstandsregeln oder die Maskenpflicht. Rainer Fitz: „Es wird alles kontrolliert, die ganzen Covid-verordnungen.“

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