Dornbirn kauft App für den Heimunterricht

Vorarlberg / 16.11.2020 • 18:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit der neuen App sollen Eltern, Schüler und Lehrpersonen im Lockdown besser kommunizieren können.Stadt
Mit der neuen App sollen Eltern, Schüler und Lehrpersonen im Lockdown besser kommunizieren können.Stadt

Applikation soll Schulen und Kindergärten helfen.

Dornbirn In allen Dornbirner Kindergärten und Schulen gibt es seit Kurzem das Angebot einer eigenen Applikation für das Smartphone, um auch bei möglichen Schließungen oder Fernunterricht die Kommunikation zwischen Kindern, Eltern und Leitung der Bildungseinrichtung ohne große Hürden aufrecht zu erhalten. Mit der App „SchoolFox“ für Schulen und „KidsFox“ für Kindergärten können untereinander Texte, Bilder und Dateien geteilt und Aufgaben und Projekte sehr einfach koordiniert werden. „Die App ist in mehreren Sprachen erhältlich und bietet auch eine Übersetzungsfunktion. Das erleichtert die Kommunikation deutlich“, zeigt sich Schulstadtrat Martin Hämmerle erfreut. Die App wurde von der Stadt Dornbirn angekauft, ist werbefrei und entspricht den geltenden Datenschutzbestimmungen.

Ob Distance Learning, Hausaufgaben-Management, Projektarbeit in der Gruppe oder die Koordination eines Elterngesprächs, gerade in Zeiten einer Pandemie geht vieles auf digitalem Wege einfacher. „Gerade jetzt sind Verbindung und Zusammenhalt zwischen allen an der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft Beteiligten gefragt, damit unsere Kinder auch in schwierigen Zeiten auf ein tragfähiges Netz für ihre Entwicklung zählen können“, erläutert Familienstadträtin Marie-Louise Hinterauer. Die sichere und einfache App sei dafür eine ideale Ergänzung im Kommunikationsmix. Informationen können so rasch und zielgerichtet ausgetauscht werden. In Zeiten von Corona und täglich neuen Herausforderungen im Bildungsalltag ist das ein wesentlicher Vorteil.

Andere Gemeinden dürfen folgen

„Als smart city hat sich Dornbirn nach dem ersten Lockdown im Frühjahr zum Ziel gesetzt, eine digitale Lösung für die Kommunikation zu finden und rechtzeitig im Herbst die App für alle Kindergärten und Schulen angekauft“, erklärt Digitalisierungsstadträtin Karin Feurstein-Pichler. Ein Rahmenvertrag wurde dafür über den Vorarlberger Gemeindeverband ausgehandelt, weitere Gemeinden können sich jederzeit an dem Angebot beteiligen. Die Anbieter der App garantieren die DSGVO-konforme Verarbeitung der Daten.

„Als Vorreiter in Sachen Digitalisierung war uns wichtig, ein unkompliziertes und praxisorientiertes Werkzeug für die schnelle und klare Kommunikation anzuschaffen und so auch für neue Gegebenheiten im Schul- und Kindergartenbetrieb gerüstet zu sein. Das ist uns mit den neuen Apps innerhalb kürzester Zeit gelungen“, sagt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.

„Uns war wichtig, ein unkompliziertes Werkzeug für die Kommunikation zu schaffen.“

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