Wunsch nach Onlinesitzung

Vorarlberg / 18.11.2020 • 15:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirn Zu einer „Hybridsitzung“, wie Bürgermeisterin Andrea Kaufmann es nannte, waren die 36 Dornbirner Stadtvertreter am Dienstagabend zusammengekommen. Hybrid deswegen, weil rund die Hälfte der Mandatare persönlich ins Kulturhaus gekommen war, um ihres Amtes zu walten, die andere Hälfte jedoch war per Videokonferenz zugeschaltet. Die FPÖ-Fraktion hob gar komplett von zuhause aus virtuell die Hand bei den Abstimmungen.

Dies fiel dem jüngsten Stadtvertreter, dem 18-jährigen Aaron Wölfling (Grüne), positiv auf, der seine älteren Gremiumskollegen für den disziplinierten Ablauf der Sitzung lobte, vor allem, da manche mit den technischen Voraussetzungen einer Onlinekonferenz bislang nicht vertraut waren. Daran anknüpfend machte Walter Schönbeck (FPÖ) den Vorschlag, die Stadtvertretungssitzungen ins Internet zu übertragen, „damit die Bürger sehen, mit wieviel Engagement alle Parteien mit dabei sind“, wie er erklärte. Ein Wunsch, den mehrere seiner Kollegen teilten. Diesen dämpfte jedoch Bürgermeisterin Andrea Kaufmann nach Rücksprache mit Stadtamtsdirektor Hanno Ledermüllner. „Für eine Internetübertragung der Sitzung wäre eine Änderung des Gemeindegesetzes nötig“, erklärte sie. VN-pes

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