Drei Tote im Sommer 2020: Düstere Bilanz der Harder Seepolizei

Vorarlberg / 19.11.2020 • 22:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Harder Seepolizei hatte im vergangenen Sommer insgesamt 162 Einsätze zu bewältigen. Die Zahl der Verunfallten stieg stark. VN/STEURER
Die Harder Seepolizei hatte im vergangenen Sommer insgesamt 162 Einsätze zu bewältigen. Die Zahl der Verunfallten stieg stark. VN/STEURER

hard Auch in diesem Jahr wurde die Seepolizei Hard wieder zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Von Mai bis September führte die Seepolizei insgesamt 162 Gesamteinsätze durch. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 35 Einsätzen. Auf dem etwa 50 Quadratkilometer großen österreichischen Vollzugsbereich ereigneten sich in der Saison 2020 insgesamt 16 Unfälle. Das bedeutet einen Unfall mehr als im Vorjahr. Als Unfälle erfasst werden Schiffsunfälle, Badeunfälle und sonstige Unfälle mit Bodenseebezug.

Unfallauswirkungen: Im Berichtszeitraum verloren drei Personen (im Vorjahr niemand) im österreichischen Vollzugsbereich ihr Leben, sechs Personen wurden verletzt (im Vorjahr vier). Insgesamt ereigneten sich vier Badeunfälle. Dabei verunglückte eine Person tödlich, drei Schwimmer wurden verletzt geborgen. Bei drei sonstigen Unfällen wurden zwei Tote und ein Verletzter registriert. Dabei handelt es sich um Unfälle durch Stürze auf Booten und in den Hafenanlagen. Bei insgesamt neun Schiffsunfällen wurden zwei Personen verletzt. Dabei handelt es sich um Havarien sowie Schiffsbetriebsunfälle, wie z.B. Brandereignisse an Bord. Die Schadenssumme aus Schiffsunfällen belief sich in der Saison 2020 auf insgesamt ca. 30.200 Euro, im Vorjahr waren es rund 52.000 Euro.

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