Entschärfung erreicht die Spitäler

Vorarlberg / 22.11.2020 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zahl der Patienten österreichweit gesunken. Weiterhin jedoch viele Todesfälle.

SCHWARZACH Die zweite Welle entschärft sich: Vom Boden- bis zum Neusiedlersee ist die Zahl neuer Infektionen pro 100.000 Einwohner und Woche seit Freitag leicht, aber doch von 480 auf 472 zurückgegangen. In Vorarlberg ist sie von 594 auf 577 gesunken. Das ist allerdings noch immer ein extrem hohes Niveau. Zur Erinnerung: Als diese Inzidenz im Land vor zwei Monaten über 50 kletterte, setzte es die Einstufung als Risikogebiet durch Deutschland. Heute liegt Vorarlberg noch immer um mehr als das Zehnfache darüber. Am 13. November war mit 850 der bisherige Höchststand erreicht.

Gegenläufige Entwicklungen

Auffallend ist, dass es einzelne Bundesländer mit gegenläufigen Entwicklungen gibt. In Tirol waren die Rückgänge zuletzt überhaupt recht klein. In Salzburg kam es sogar zu einem Anstieg auf eine Inzidenz von 724.

Vorarlberg weist damit nicht mehr den höchsten Wert auf. Höher ist die Inzidenz mittlerweile nicht nur in Salzburg, sondern auch in Oberösterreich (626), Tirol (621) und Kärnten (587). Viel niedriger ist sie dagegen im Burgenland (337) und in Wien (307).

Zeitversetzt wird die Gesamtentwicklung auch in den Spitälern spürbar: Die Zahl der Patienten ist österreichweit gesunken; seit Freitag um 171 auf 4458. Zum Vergleich: Am Wochenende davor war sie noch um 356 gestiegen. Auch auf Intensivstationen liegen etwas weniger Patienten. Auf der anderen Seite gibt es in Österreich nach wie vor viele Todesfälle; ihre Zahl hat in den vergangenen beiden Tagen um 164 auf 2388 zugenommen. JOH

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