Hinter den Kulissen: Message-Control-Versuch

Vorarlberg / 22.11.2020 • 22:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hinter den Kulissen: Message-Control-Versuch
Ein Foto, das es eigentlich nicht geben hätte sollen: Das Treffen mit der Asfinag. VN/HK

Das Treffen mit der Asfinag hätte anders kommuniziert werden sollen.

Fussstapfen Die Aufregung unter den Lustenauer Politikern war groß, als sich die Asfinag vor einer Woche für die CP-Variante entschied. Die favorisierte Z-Variante der S18 wurde beerdigt. Auch über die Informationspolitik der Asfinag und des Landes ärgerte man sich, allen voran der Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer (51, VP). Um die Wogen zu glätten und Details zur Asfinag-Entscheidung zu erfahren, trafen sich Fischer, Asfinag-Baumanagement-Chef Alexander Walcher (51), Landeshauptmann Markus Wallner (53, VP), Landesrat Marco Tittler (44, VP), der Leiter der Regionalen Projektentwicklung Günter Fritz (50) sowie der Geschäftsführer der Asfinag Service Gesellschaft Stefan Siegele (50) zum persönlichen Gespräch in Zimmer 20 des Landhauses. Die Öffentlichkeit sollte davon jedoch keinen Wind bekommen, zumindest nach den Vorstellungen der Landesregierung. Als die Öffentlichkeitsarbeit der Landesregierung erfuhr, dass die VN gerne vor Ort samt Foto über dieses Treffen berichten möchten, meldete sich Pressestellenchef Florian Themessl-Huber (40) persönlich, um das Zepter der Message-Control wieder in die Hand zu bekommen. Vergeblich: Das Foto samt Bericht erschien. Die Öffentlichkeit war informiert.

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