Den roten Faden einer Geschichte selbst weiterspinnen

Vorarlberg / 23.11.2020 • 16:07 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das W*ORT und die Bibliothek Lustenau laden dazu ein, den roten Faden einer begonnenen Geschichte in eigenen Worten weiterzuspinnen.Gemeinde
Das W*ORT und die Bibliothek Lustenau laden dazu ein, den roten Faden einer begonnenen Geschichte in eigenen Worten weiterzuspinnen.Gemeinde

Lustenau Gabi Hampson vom W*ORT und Alexandra Jank von der Bibliothek Lustenau haben ein Schreibprojekt unter dem Titel „Der rote Faden“ ins Leben gerufen. Schreiberinnen und Schreiber bekommen einen Textanfang geschickt und können diesen nach ihrer Fantasie ausbauen.

„Angefangen hat alles mit einer kurzen Geschichte von Julia, die zwar einen Beginn, aber kein Ende hatte. So nutzte Gabi Hampson, die Leiterin vom W*ORT, ihr Netzwerk und erzählte von der Idee, diese Geschichte doch von ganz unterschiedlichen, vermeintlich zufällig gefundenen Personen fertig schreiben zu lassen. Dazu braucht das Team der Bibliothek und vom W*ORT nun Hilfe, denn inzwischen haben uns sogar sieben Autorinnen und Autoren einen Geschichtenanfang geschenkt“, berichtet Bibliotheks-Leiterin Alexandra Jank.

Spuren weiterverfolgen

„Ich bin gespannt, was daraus wird, welche Spuren die Leserinnen und Leser und zukünftigen Schreiberinnen und Schreiber weiterverfolgen werden. Ein spannendes Projekt allemal“, schrieb Amos Postner, als er sein Wort-Geschenk per E-Mail schickte.

Mutige Geschichtenschreiberinnen und -schreiber schicken eine kurze E-Mail an gabi.hampson@w-ort.at und bekunden somit ihr Interesse. „In Windeseile wird ihnen ein Geschichtenanfang und eine genaue Anleitung zugeschickt und dann geht’s auch schon los“, lädt Gabi Hampson zum Mitmachen ein. „Für maximal zwei Wochen gehört die Geschichte dann ganz euch und ihr könnt eurer Phantasie freien Lauf lassen. Alles was ihr machen müsst ist schreiben – alleine, zu zweit, als Familienprojekt – von Hand, mit dem Computer, gestempelt – das Schöne an leeren Seiten ist: alles ist möglich.“

Wer fertig ist, schickt ein Bild seines Textes oder eine Word-Datei zurück und die Geschichte darf weiterreisen. Am Ende bekommt man die fertige Geschichte zugesandt und sie wird auch in der Bibliothek verfügbar sein.

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