Michael Ritsch bei “Vorarlberg live”: Vom Hotel am See bis zur Pipeline

Vorarlberg / 23.11.2020 • 20:35 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Beim Bahnhof und Seestadt gibt es noch Gesprächsbedarf, auch ein Hotel am Fußballstadion kommt auf die Liste.

Bregenz Am Montagabend war neben Europaabgeordnete Claudia Gamon (NEOS) auch Bregenz‘ neuer Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ) zu Gast bei „Vorarlberg live“. Nach dem holprigen Start aufgrund seiner Covid-19-Erkrankung sieht er viel Gesprächsbedarf und spielt mit dem Gedanken eines Hotels am See.

Die Finanzlage

Aufgrund erwarteten Mindereinnahmen von zehn Millionen Euro ist der Spielraum „nicht besser geworden“, räumt Ritsch ein. Die Stadt hat 70 Millionen Euro Schulden, aber auch Vermögen. Da nun aber weniger Steuern in die Stadtkasse fließen, wird man nun Rücklagen auflösen müssen, um den laufenden Betrieb und Gehälter zahlen zu können.

Hotel am See

Der neue Allwetter-Trainingsplatz für SW Bregenz im Vorkloster lenkt die Aufmerksamkeit auf die Grünfläche zwischen Stadion, Hallenbad und Festspielparkplatz. Die Wunschliste für den städtischen Grund reicht von einer Mehrzweckhalle bis zu einem Hotel. Dieses wäre notwendig, um genügend Betten für größere Kongresse in der Stadt zu haben. Ritsch will offen zur Diskussion stellen, ob ein Hotel gewünscht ist.

Hallenbad

Das Hallenbad soll trotz der Finanzlage auf Schiene gebracht werden. Dieser Bau wäre auch ohne die Krise nur mit neuen Krediten möglich und der Bau selbst wäre ein wichtiger Auftrag in Zeiten der Krise.

Bahnhof und Seestadt

Noch muss Ritsch mit Spar und Prisma sprechen, mit Rhomberg und anderen sprach er schon. Im Jänner hofft er auf eine Klausur mit allen. Hier soll ein gemeinsamer Weg gefunden werden. Bezüglich der Unterflurlösung sind ebenfalls Gespräche mit dem Land als Straßeneigentümer geplant.

Pipeline

Diese soll in den nächsten fünf Jahren fertiggestellt werden. Der nächste Abschnitt ist für 2021 geplant, das hier steile Ufer ist herausfordernd. Die Pläne sind bereits in der Schublade und sollen demnächst präsentiert werden.

Stadtteilsprecher

Das Konzept der Ortsvorsteher als Ansprechpersonen wird auf die gesamte Stadt ausgedehnt. Insgesamt elf gewählte Vertreter sollen für jeweils etwa 30.000 Bregenzer sprechen können.

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