Mobile Hilfe passt sich der Situation an

Vorarlberg / 23.11.2020 • 16:07 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Besuchsmanagement, Planen und Koordinieren gehören zum Alltag von Ingrid Furxer, Geschäftsführerin der MOHI Dornbirn.Mohi
Das Besuchsmanagement, Planen und Koordinieren gehören zum Alltag von Ingrid Furxer, Geschäftsführerin der MOHI Dornbirn.Mohi

Trotz schwieriger Situation steht die MOHI im Dienst der Senioren.

Dornbirn Auch wenn das öffentliche Leben vorerst wieder weitgehend lahmgelegt ist, sind die 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MOHI Dornbirn nach wie vor im Einsatz. Mit der Bescheinigung als Schlüsselarbeitskraft dürfen sie auch während der allgemeinen Ausgangssperre unterwegs sein. Und das im Interesse ihrer Kunden, die auf Alltagshilfen angewiesen sind.

„Natürlich ist nicht alles wie früher“, sagt Ingrid Furxer, die Geschäftsführerin der MOHI Dornbirn. Sie verweist auf die strengen Vorsichtsmaßnahmen, die verordnet wurden. Die Maskenpflicht, dabei ist eine FFP-2-Maske vorgeschrieben, Handschuhe, das Abstandhalten und die richtigen Hygienemaßnahmen gehören mittlerweile zum Standard für die Einsätze. Von den 140 Mitarbeitern sind 19 in fixer Anstellung. Auch dort habe sich etwas verändert, betont Furxer, nämlich die Organisation im Büro. Schon frühzeitig, also vor dem zweiten Lockdown, wurde das Team in zwei Gruppen geteilt, die abwechselnd im Büro arbeiten. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Koordinationsstelle auch dann funktionstüchtig bleibt, wenn eine der Mitarbeiterinnen infiziert werden sollte. „Dies war zum Glück bisher nicht der Fall“, ist die Leiterin dankbar. Technisch wurde Vorsorge getroffen, dass viele Tätigkeiten im Homeoffice verrichtet werden können.

Erleichtert ist sie auch, dass die Kundinnen und Kunden weniger Angst haben als beim ersten Lockdown im Frühjahr. Das Vertrauen in das Team sei voll gewährleistet. „Der MOHI-Betrieb steht also voll aufrecht“, erwähnt Ingrid Furxer und weiter: Die Arbeit insgesamt sei aber stressiger geworden. „Die MOHI hilft auch dort aus, wo Not an der Frau ist: Einige Assistentinnen sind wieder als Besuchs-Managerinnen in den Pflegeheimen tätig. Wir betreuen drei Pflegeheime in Dornbirn. Wir wollen die Stadt im Besuchsmanagement so gut als möglich unterstützen.“ Außerdem bietet die MOHI-Begleitung auch persönliche Begegnungen, die älteren Menschen zeigen, dass sie in dieser schwierigen Situation nicht allein gelassen werden. EH

„Der MOHI-Betrieb steht voll aufrecht, aber die Arbeit ist stressiger geworden.“

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