Land springt bei den Elternbeiträgen mit Hilfsgeld ein

Vorarlberg / 25.11.2020 • 18:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Im Zuge des dreiwöchigen Lockdowns erhalten die privaten und öffentlichen Rechtsträger von elementarpädagogischen Einrichtungen und Schülerbetreuungen deutlich weniger Elternbeiträge. „Dieser Einnahmenentfall wird vom Land zu 60 Prozent übernommen“, teilt Statthalterin Barbara Schöbi-Fink (VP) mit: „Wir leisten damit eine rasche und konkrete Unterstützung.“ Die elementarpädagogischen Einrichtungen und Schülerbetreuungsstellen sind grundsätzlich ohne Einschränkungen geöffnet, es wird jedoch empfohlen, wenn möglich, die Kinder zu Hause zu betreuen. Derzeit werden in den elementarpädagogischen Einrichtungen zwischen 15 und 16 Prozent der Kinder betreut.

In den Volksschulen sind rund 20 Prozent und in den Mittelschulen rund 11 Prozent der Schüler zur Betreuung in den Schulen. Dadurch werden die Rechtsträger  vielfach deutlich weniger Elternbeiträge einheben können. Ähnlich wie beim ersten Lockdown im Frühling wird der Entfall der Elternbeiträge durch das Land zu 60 Prozent übernommen. Die dadurch entstehenden Mehrkosten für das Land beziffert die Statthalterin mit rund 620.000 Euro. VN-TW

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