Klimaanpassung und Ökologie in Krisenzeiten

Vorarlberg / 08.12.2020 • 14:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
„Cool bleiben“ lautete das Credo der Infoveranstaltung im Sommer, bei der aufgezeigt wurde, wie man sich vor der Hitze schützen kann. <span class="copyright">Regio</span>
„Cool bleiben“ lautete das Credo der Infoveranstaltung im Sommer, bei der aufgezeigt wurde, wie man sich vor der Hitze schützen kann. Regio

Betriebsames Jahr für die Freiraumstelle der Regio im Walgau.

Walgau Vor zwei Jahren hat die Regio Im Walgau eine eigene Stelle für die Entwicklung der Freiräume geschaffen, die sich speziell den Themen Ökologie, Landwirtschaft, regionaler Lebensmittel-Produktion und Klimaanpassung widmen sollte. Die Anerkennung als Klimaanpassungsmodell-Region (KLAR!) war heuer ein besonderer Höhepunkt, zumal die Umsetzung der geplanten Maßnahmen dadurch auch mit finanziellen Mitteln unterstützt wird.

Infos, Tipps und vieles mehr

Zwar musste auch die Freiraumstelle aufgrund der verordneten Coronamaßnahmen in diesem Jahr einige Veranstaltungen absagen, einiges konnte aber dennoch umgesetzt werden. So ließ etwa die renommierte Klimaforscherin Dr. Helga Kromp-Kolb bei ihrem Vortrag durchaus auch Hoffnung auf eine positive Entwicklung zu. Unter dem Motto „Grüscht si“ wurden Sicherheits-Tipps gegen Hitzestress für Senioren präsentiert. Jugendliche aus der Region setzten sich mit dem ökologischen Baustoff Lehm auseinander und hielten Ausschau nach „coolen Plätzen“ für heiße Sommertage. In Schnifis wurde zudem die Errichtung eines Wald-Wissen-Weges unterstützt, und in Nenzing wurden 1200 „zukunftsfitte“ Bäume gepflanzt.

Die Regio Im Walgau ist zudem Mitglied des Interreg-Projektes AlpBioEco, welches sich vor allem den Schutz artenreicher Magerwiesen zum Ziel gesetzt hat. In diesem Kreis wurde regionales, ans Klima bestens angepasstes Saatgut gewonnen, mit dem die Biodiversität langfristig unterstützt werden soll. Im Rahmen der Aktion Heugabel haben auch heuer wieder Ehrenamtliche die Landwirte beim Mähen steiler Wiesen unterstützt. Weitere Informationen gibt’s unter www.walgau-wunder.at.

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