Das sagen die Vorarlberger zu den Lockdown-Änderungen

Vorarlberg / 01.02.2021 • 19:24 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Das sagen die Vorarlberger zu den Lockdown-Änderungen
APA

Wir fragten Betroffene, was sie zu den neuen Auflagen sagen.

<br>Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir wieder aufmachen dürfen. Wenn der Lockdown verlängert worden wäre, wäre es gerade für uns Textilhändler sehr schwierig geworden. Es ist nicht zuletzt auch für die Mitarbeiter ein wichtiges Zeichen, dass der Betrieb wieder startet. Natürlich werden wir versuchen, die Auflagen mehr als nur zu erfüllen. Derzeit sind die Lager noch voll mit Kleidung für den Winter, die wir nun mit attraktiven Preisen anbieten wollen. Gleichzeitig kaufen wir bereits die Kollektionen für den nächsten Herbst und Winter ein, müssen daher entsprechend weit planen. Wir sind aber recht optimistisch, dass wir bis dahin wieder relativ normale Bedingungen haben werden und kaufen entsprechend ein. <strong>Christoph Miessgang,</strong> Facona

Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir wieder aufmachen dürfen. Wenn der Lockdown verlängert worden wäre, wäre es gerade für uns Textilhändler sehr schwierig geworden. Es ist nicht zuletzt auch für die Mitarbeiter ein wichtiges Zeichen, dass der Betrieb wieder startet. Natürlich werden wir versuchen, die Auflagen mehr als nur zu erfüllen. Derzeit sind die Lager noch voll mit Kleidung für den Winter, die wir nun mit attraktiven Preisen anbieten wollen. Gleichzeitig kaufen wir bereits die Kollektionen für den nächsten Herbst und Winter ein, müssen daher entsprechend weit planen. Wir sind aber recht optimistisch, dass wir bis dahin wieder relativ normale Bedingungen haben werden und kaufen entsprechend ein. Christoph Miessgang, Facona
<br>Es ist für uns eine wichtige Botschaft, dass wir endlich wieder Kunden empfangen können. Doch es gilt noch einige Fragen zu klären. Ganz wichtig wird sein, wie die Tests für den Besuch im Friseursalon ablaufen. Unsere Mitgliedsbetriebe können das nicht selbst organisieren oder bezahlen. Eine wirtschaftliche Herausforderung wird auch die 20 Quadratmeter-Regel – das wird für viele Betriebe sehr schwierig. <strong>Günther Plaickner,</strong> Intercoiffeure Plaickner

Es ist für uns eine wichtige Botschaft, dass wir endlich wieder Kunden empfangen können. Doch es gilt noch einige Fragen zu klären. Ganz wichtig wird sein, wie die Tests für den Besuch im Friseursalon ablaufen. Unsere Mitgliedsbetriebe können das nicht selbst organisieren oder bezahlen. Eine wirtschaftliche Herausforderung wird auch die 20 Quadratmeter-Regel – das wird für viele Betriebe sehr schwierig. Günther Plaickner, Intercoiffeure Plaickner
Es tut weh zu sehen, dass andere aufmachen dürfen, während wir Fitnessstudios nicht einmal die Möglichkeit bekommen, ein Konzept vorzulegen. Dass Kurse mit 30 Personen auf gleichviel Quadratmeter nicht möglich sind, ist jedem klar. Aber mit Einzeltrainings könnten wir dies sehr gut lösen. Wir könnten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit bieten in dieser Zeit. <strong>Lisa Gasser,</strong> Kraftwerk
Es tut weh zu sehen, dass andere aufmachen dürfen, während wir Fitnessstudios nicht einmal die Möglichkeit bekommen, ein Konzept vorzulegen. Dass Kurse mit 30 Personen auf gleichviel Quadratmeter nicht möglich sind, ist jedem klar. Aber mit Einzeltrainings könnten wir dies sehr gut lösen. Wir könnten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit bieten in dieser Zeit. Lisa Gasser, Kraftwerk
Ich finde es wunderbar, dass die Schulen endlich wieder aufgehen. Die Schüler waren wirklich ausgelaugt. Und obwohl wir Lehrer alles getan haben, das Distance Learning so gut wie möglich zu gestalten, kann man diese Art des Unterrichts nicht vergleichen mit einem Unterricht in der Klasse. Dort ist es lebendig und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Oberstufenschüler waren jetzt 14 Wochen weg von der Schule. Das muss man sich einmal vorstellen. Ich freue mich auf meine Schüler.<strong> Thomas Stockklauser</strong>, Lehrer Sportgymnasium Dornbirn
Ich finde es wunderbar, dass die Schulen endlich wieder aufgehen. Die Schüler waren wirklich ausgelaugt. Und obwohl wir Lehrer alles getan haben, das Distance Learning so gut wie möglich zu gestalten, kann man diese Art des Unterrichts nicht vergleichen mit einem Unterricht in der Klasse. Dort ist es lebendig und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Oberstufenschüler waren jetzt 14 Wochen weg von der Schule. Das muss man sich einmal vorstellen. Ich freue mich auf meine Schüler. Thomas Stockklauser, Lehrer Sportgymnasium Dornbirn
Mit den Eintrittstests hätte ich nicht gerechnet, das sind furchtbare Voraussetzungen. Ich weiß noch nicht, wie das in der Praxis funktionieren soll. Aber es ist besser als nichts. Es ist dringend nötig, dass wir öffnen, denn wir brauchen wieder eine gemeinsame Aufgabe. Die Situation ist nicht nur wirtschaftlich schwierig, irgendwann schwindet auch die Motivation. <strong>Gerhard Ölz</strong>, Intercoiffeur (links).
Mit den Eintrittstests hätte ich nicht gerechnet, das sind furchtbare Voraussetzungen. Ich weiß noch nicht, wie das in der Praxis funktionieren soll. Aber es ist besser als nichts. Es ist dringend nötig, dass wir öffnen, denn wir brauchen wieder eine gemeinsame Aufgabe. Die Situation ist nicht nur wirtschaftlich schwierig, irgendwann schwindet auch die Motivation. Gerhard Ölz, Intercoiffeur (links).
Wir werden uns halt irgendwie durchwursteln müssen bis Ende Winter, damit wir da mit einem blauen Auge rauskommen, bin dann aber relativ zuversichtlich, dass der Sommer ganz gut wird. Als Unternehmer muss man zum Selbstschutz ein Mindset finden, wo du nicht den entgangenen Umsätzen nachtrauerst, sondern das Beste aus dieser Zeit machen kannst.<strong> Peter Fetz</strong>, Hirschen Schwarzenberg
Wir werden uns halt irgendwie durchwursteln müssen bis Ende Winter, damit wir da mit einem blauen Auge rauskommen, bin dann aber relativ zuversichtlich, dass der Sommer ganz gut wird. Als Unternehmer muss man zum Selbstschutz ein Mindset finden, wo du nicht den entgangenen Umsätzen nachtrauerst, sondern das Beste aus dieser Zeit machen kannst. Peter Fetz, Hirschen Schwarzenberg