Kathrin Stainer-Hämmerle

Kommentar

Kathrin Stainer-Hämmerle

Präventionsparadoxon

Vorarlberg / 09.02.2021 • 18:49 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Was sehr kompliziert klingt, haben wir alle in den letzten Monaten selbst erlebt. Zuerst werden uns zur Pandemie-Bekämpfung Einschränkungen auferlegt. Wir halten uns daran, tragen Maske, halten Abstand, waschen uns die Hände. Nichts passiert. Daher schleicht sich das Gefühl ein, dass vielleicht doch nicht alles notwendig gewesen wäre. Aber gerade weil die Maßnahmen erfolgreich waren, wurde der Ernstfall abgewehrt. Doch wie sollen wir aus Furcht vor einem rein theoretischen Schaden weiter an die Sinnhaftigkeit unseres Tuns glauben? Worin soll die Motivation liegen, wenn wir unsere Gewohnheiten ändern, nur damit rundherum im besten Falle alles andere so bleibt wie zuvor?