Ein Jahr Corona: Und wie geht es Ihnen?

Vorarlberg / 24.02.2021 • 22:40 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
12 Monate Corona: Home Schooling, Distance Learning, Schichtbetrieb. Jede dieser Phasen stellte die Resilienz aller Beteiligten auf eine harte Probe. Nun sind wir im Hybridunterricht angelangt und stehen wieder vor Herausforderungen: Wie erreichen wir gleichzeitig die Anwesenden und jene, die über ihre Computer zugeschaltet sein sollten? Können die Wochenpläne erfüllt werden? Und warum funktioniert der Beamer nicht! Folgende Einsicht sollte aber nach einem Jahr der emotionalen Achterbahnfahrt außer Diskussion stehen: Schule ist systemrelevant. Sie ist Marktplatz für den Austausch von Ideen, Ort zum Erkunden von Identitäten, Fixpunkt im Tagesablauf. Es ist offenkundig, wie wichtig all diese Faktoren für junge Menschen sind, um mental und körperlich gesund zu bleiben. Hierin sehe ich nun unseren Auftrag für die nächsten 12 Monate: Weniger Leistungsdruck, dafür mehr emotionale Begleitung. Erst durch Empathie und Solidarität können wir wieder jene Kraft und Zuversicht zurückgewinnen, die wir brauchen, um gemeinsam aus der Krise herauszukommen. Jürgen Schacherl (43), Lehrer am BG Bludenz

12 Monate Corona: Home Schooling, Distance Learning, Schichtbetrieb. Jede dieser Phasen stellte die Resilienz aller Beteiligten auf eine harte Probe. Nun sind wir im Hybridunterricht angelangt und stehen wieder vor Herausforderungen: Wie erreichen wir gleichzeitig die Anwesenden und jene, die über ihre Computer zugeschaltet sein sollten? Können die Wochenpläne erfüllt werden? Und warum funktioniert der Beamer nicht! Folgende Einsicht sollte aber nach einem Jahr der emotionalen Achterbahnfahrt außer Diskussion stehen: Schule ist systemrelevant. Sie ist Marktplatz für den Austausch von Ideen, Ort zum Erkunden von Identitäten, Fixpunkt im Tagesablauf. Es ist offenkundig, wie wichtig all diese Faktoren für junge Menschen sind, um mental und körperlich gesund zu bleiben. Hierin sehe ich nun unseren Auftrag für die nächsten 12 Monate: Weniger Leistungsdruck, dafür mehr emotionale Begleitung. Erst durch Empathie und Solidarität können wir wieder jene Kraft und Zuversicht zurückgewinnen, die wir brauchen, um gemeinsam aus der Krise herauszukommen. Jürgen Schacherl (43), Lehrer am BG Bludenz

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