Elektroauto bequem mit eigener Wallbox laden

Vorarlberg / 21.03.2021 • 19:17 Uhr / 6 Minuten Lesezeit
Die eigene Tankstelle ist immer verfügbar und hat keine Preisschwankungen. Illwerke
Die eigene Tankstelle ist immer verfügbar und hat keine Preisschwankungen. Illwerke

Vorteile sind mehr Sicherheit, Einfachheit und Schnelligkeit.

BREGENZ Eigentlich ist das Auto kein Fahrzeug sondern ein „Stehzeug“, denn ein Auto steht durchschnittlich 23 Stunden am Tag. Laut Experten erfolgen zwischen 80 und 90 Prozent aller Ladungen zu Hause. Das ist auch der ideale Ladeort, weil dort das Auto ohnehin am längsten steht. Betrachten wir die täglichen Wegstrecken, so sehen wir, dass 94 Prozent der Autofahrten in Österreich, in Vorarlberg sind es sogar mehr, kürzer sind als 50 Kilometer. Und 40 Prozent sind in Österreich kürzer als fünf Kilometer, in Vorarlberg beträgt dieser Wert 46 Prozent.

Die Besonderheiten im Alltag eines E-Autofahrers sind eigentlich kaum anders als bei einem herkömmlichen Verbrennerauto. Es gibt aber doch ein paar kleine, aber feine Unterschiede.

Vorteile einer Wallbox

Eine eigene Wallbox zu Hause ist die bequemste und sicherste Art, das Elektroauto zu laden. Im Vergleich zur Haushaltssteckdose bringt eine Wallbox drei wesentliche Vorteile mit sich: Sicherheit, Bequemlichkeit und Schnelligkeit.

Sicherheit. Im Gegensatz zum Laden an einer herkömmlichen Steckdose schützt die Wallbox effektiv vor Überlastung bzw. Überhitzung der elektrischen Leitungen. Die Wallbox erkennt automatisch Fehlerströme und registriert sämtliche Störungsarten. Bei Unregelmäßigkeiten wird die Verbindung zum Stromnetz automatisch getrennt. Im Gegensatz zur Wallbox sind haushaltsübliche Schuko-Steckdosen permanent stromführend und nicht für den Dauerbetrieb mit der vollen Nennleistung ausgelegt. Dies kann zu Überhitzungen der Schuko-Steckdosen und damit einer Brandgefahr führen. Eine Wallbox bietet Sicherheit und um die Sicherheit zu gewährleisten, sollte die Installation der Wallbox immer von einem Fachmann durchgeführt werden.

Bequemlichkeit. Die Ladezeit während der Standzeit lässt sich in den Alltag integrieren. Also nach Feierabend bzw. über Nacht oder während man sich zuhause entspannt oder anderen Dingen widmet. Wenn man nach Hause kommt, wird das E-Auto mit einem Handgriff wieder an die Wallbox angesteckt. Es kann über Nacht vollständig aufgeladen werden, d.h. einfach abstecken und mit vollem Akku in den Tag starten. Auf diese Weise erspart man sich den Weg zur Tankstelle oder zu einer öffentlichen Ladestation. Mit der eigenen Wallbox kann man jederzeit laden und muss nicht befürchten, dass die Ladestation bereits besetzt oder blockiert ist. Und statt Boxenstopp mit Benzingeruch gibt es nun die persönliche „Tankstelle“ für daheim. Man erspart sich die Warteschlangen beim Tanken und Bezahlen an der Tankstellenkasse oder am Automaten sondern zahlt bequem per Monatsrechnung.

Die eigene Tankstelle ist darüber hinaus immer verfügbar, stets frei und geöffnet und frei von täglichen Preisschwankungen. Und nicht zuletzt holt man sich saubere Energie und fährt mit Ökostrom zu einhundert Prozent emissionsfrei. Das Ganze funktioniert ohne persönliches Zutun und es wird nur der tatsächliche Verbrauch abgerechnet, d.h. das, was auch tatsächlich an Energie in das E-Auto geladen wurde. Das Auto kann beispielsweise auch an der Wallbox angesteckt bleiben, wenn es bereits voll aufgeladen ist

Schnelligkeit. An den vlotte Wallboxen kann eine Ladeleistung von 3,7 bis 22 kW eingestellt werden, das ist bis zu zehnmal schneller als an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose.

Ein Beispiel. Eine Vollladung (von null auf 100 ) Prozent dauert beim Renault ZOE an der heimischen Steckdose 28 bis 32 Stunden (Quelle: https://www.renault.at/elektromobilitaet/reichweite-und-laden.html). An einer Wallbox mit 11 kW Ladeleistung ist der ZOE in fünf bis sechs Stunden wieder voll.

Unsere Empfehlung. Für die Heimladung ist die Einstellung der Wallbox mit 11 kW ideal – vorausgesetzt, der Netzanschlusspunkt ist ausreichend stark dimensioniert. Hierfür muss sich der Kunde mit dem Netzbetreiber in Verbindung setzen.

Im Einfamilienhaus

Im Einfamilienhaus ist die Installation von Ladestationen relativ einfach. Einzig die technischen Voraussetzungen und eine einwandfreie, sichere Installation sollten gewährleistet sein. Da an der Sicherheit bei einer eigenen Ladestation für das Zuhause nicht gespart werden sollte, sollte die Installation der Wallbox immer von einem Fachmann durchgeführt werden.

Für viele ist das Thema Elektroauto laden neu und komplex. Auf der vlotte Website finden sich hilfreiche Unterlagen und Informationen, z.B. eine Checkliste: Was es beim Kauf und der Installation einer Wallbox zu beachten gibt: www.vlotte.at/media/Checkliste_Wallboxinstallation_Einfamilienhaus.pdf

Eine eigene Wallbox zu Hause ist die bequemste und sicherste Art, das Elektroauto zu laden.

Wallbox Förderaktion

Für die vkw ist die E-Mobilität untrennbar mit dem Strom aus erneuerbaren Energiequellen verbunden. Die neue Förderaktion zielt genau darauf ab: vkw fördert den Kauf Ihrer neuen vlotte Wallbox mit 200 Euro, wenn man Vorarlberger Ökostrom bezieht. Die Förderaktion gilt vom 1. Jänner 2021 bis 31. Dezember 2021 und kann zusätzlich zu der bestehenden Bundesförderung in Anspruch genommen werden.

Mehr Informationen zu den vlotte Ladelösungen und zu aktuellen Förderaktionen unter www.vlotte.at.