Es rummst in der Schlucht

Vorarlberg / 25.03.2021 • 18:07 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Es rummst in der Schlucht

Am Donnerstag um drei Uhr nachmittags knallte es laut über Dornbirn. Eine Spezialfirma war angerückt, um eine Felsnase in der Rappenlochschlucht abzusprengen. Rund 17.200 Kubikmeter Fels wurden mit insgesamt drei Tonnen Sprengstoff abgesprengt, der in 90 Bohrlöcher gefüllt worden war. „Die Sprengung ist die Voraussetzung für die weiteren Schritte der Sanierung der Rappenlochschlucht und den Neubau der Rappenlochbrücke“, erklärt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Die Maßnahme war nach dem jüngsten Felssturz nötig geworden. Den Sprengtermin hatte die Stadt nicht öffentlich kundgetan, um keine Schaulustigen anzulocken. Das Gelände war kurz vor der Sprengung großräumig abgesperrt worden, die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. VN-pes/Stadt