Im Herbst geht es an der Pipeline weiter

Vorarlberg / 26.03.2021 • 17:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die dritte Bauetappe an der Pipeline zwischen Bregenz und Lochau wird 6,3 Millionen Euro kosten.
Die dritte Bauetappe an der Pipeline zwischen Bregenz und Lochau wird 6,3 Millionen Euro kosten.

Trennung von Fuß- und Radweg, Sitzbänke und weiterer Badesteg in Planung.

Bregenz In den Jahren 2011 und 2014 wurde der rund 500 Meter lange Abschnitt der Pipeline von der Marina bis zum Schanzgraben neu gestaltet. Immerhin sind an Spitzentagen neben vielen anderen wie z. B. Badegäste auch bis zu 6000 Fahrradfahrende unterwegs. In der Stadtvertretung am 25. März wurde jetzt die Fortsetzung der Neugestaltung einer ebenfalls gut 500 Meter langen Strecke ab dem Nostalgiebad Mili in Richtung Lochau beschlossen.

Trennung Fuß- und Radweg

Dabei wird die Trennung in einen drei Meter breiten Fußweg und einen fünf Meter breiten Radweg durch einen Grünstreifen konsequent fortgeführt. In Anlehnung an den bisherigen Ausbau ist seeseitig des Fußweges eine entsprechende Möblierung mit Sitzbänken vorgesehen. Beim Bahnübergang auf der Höhe des „Melanie“ wird es einen weiteren Badesteg geben, und auch eine zweite WC-Anlage soll errichtet werden.

Kein durchgängiges Flachufer

Da das Gelände an der besagten Stelle aber deutlich steiler abfällt und sich nach eingehenden geologischen Untersuchungen laufend geringfügig Richtung Seegrund bewegt, ist kein durchgängiges Flachufer wie bei den Etappen I und II mehr möglich. Vielmehr muss eine neue Ufermauer mit möglichst geringer Auflast ins Wasser gesetzt werden. Sie wird deshalb mit einem Hohlkastenprofil erstellt. Der Zugang zum See wird durch Treppen gewährleistet.

Kosten von 6,3 Millionen Euro

Für die dritte Etappe des Projekts wurden Gesamtbaukosten von 6,3 Millionen Euro veranschlagt, die zu 70 Prozent durch Förderungen seitens des Bundes und des Landes abgedeckt sind. Die der Stadt verbleibenden Kosten belaufen sich somit auf rund 2,1 Millionen Euro. Baubeginn wird im Herbst dieses Jahres sein.

„Es freut mich enorm, dass das wichtigste Naherholungsgebiet in Bregenz, nämlich das Bodenseeufer, an der Pipeline nun seinen weiteren Ausbau bekommt. Ich möchte mich bei allen Fraktionen in der Stadtvertretung bedanken, die hier mit uns zusammengearbeitet haben und mit diesem Projekt die Lebensqualität in der Landeshauptstadt weiter steigern“, so der Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch.

„Ich freue mich, dass mit der dritten Bauetappe ein nächster Schritt in Richtung Sicherheit gesetzt werden kann. Durch die hohe Anzahl an Nutzerinnen und Nutzern der Pipeline ist die Entflechtung des Fußgänger- und Radverkehrs sehr wichtig. Die Attraktivität in diesem Bereich wird auch durch die Sitzmöglichkeiten, den Grünstreifen und den weiteren Badesteg erheblich gesteigert. Das zusätzliche öffentliche WC ist schon seit Langem notwendig und kann im Zuge der Umgestaltung endlich umgesetzt werden“, ergänzt der Bregenzer Baustadtrat Robert Pockenauer.