Mehr Taschendiebstähle in Supermärkten

Vorarlberg / 31.03.2021 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien, Schwarzach Die Kriminalstatistik für das Jahr 2020 zeigt grundsätzlich einen deutlichen Rückgang bei den Anzeigezahlen wegen Taschendiebstahls. Grund dafür sind die Covid-19-Schutzmaßnahmen. 2020 gab es ab März keine Großveranstaltungen mit Menschenansammlungen, Touristenströme blieben ebenfalls aus und die Menschen legten im öffentlichen Raum viel Bedacht auf Abstand. Das machte es für Taschendiebe schwierig, ihrem Geschäft nachzugehen. Die Zahl der Anzeigen wegen Taschendiebstahls sank von 17.218 Anzeigen 2019 auf 9.598 Anzeigen im Jahr 2020, das entspricht einem Rückgang um 44,3 Prozent. Für das Jahr 2021 kann man im Bereich dss Taschendiebstahls bereits eine weitere Veränderung beobachten, sie betrifft die Tatörtlichkeiten. Während in den letzten Jahren, auch vor 2020, der Anteil von Taschendiebstählen in Supermärkten und größeren Einkaufszentren immer bei rund 23 Prozent lag, ist dieser Bereich heuer auf 35 Prozent angestiegen. Hier fällt vor allem auf, dass Diebe bevorzugt aus Taschen, die in Einkaufswägen aufbewahrt werden, stehlen.