Siedlungsbewohner brachten ihre Sorgen und Wünsche vor

Vorarlberg / 08.04.2021 • 19:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Gespräch mit den Haushaltsvertretern bekam Bürgermeister Simon Tschann einen Einblick in die Gefühlswelt der Siedlungsbewohner. Stadt
Im Gespräch mit den Haushaltsvertretern bekam Bürgermeister Simon Tschann einen Einblick in die Gefühlswelt der Siedlungsbewohner. Stadt

Bludenz Die unlängst den über 700 Mietern der Bludenzer Südtiroler Siedlung zugestellte Information der Alpenländischen Heimstätte, wonach leerstehende Wohnungen nicht mehr oder nur noch kurzzeitig vergeben werden bzw. sich die Lebensdauer der Siedlungsgebäude dem Ende zuneigt, hatte in der Alpenstadt jüngst für große Aufregung gesorgt. Nun lud Bürgermeister Simon Tschann zur Sprechstunde, die von Vertretern von mehr als 20 Haushalten besucht wurde. „Das Echo war durchaus gut. Die Bewohner wünschen sich, dass sich die Stadt für sie einsetzt, und das werden wir auch tun“, rekapituliert Tschann die Treffen. Die Verunsicherung sei deutlich spürbar gewesen. Zahlreiche Fragen zu den Mietverträgen, zum Zeitplan, zum Ablauf der Sanierung oder zu den Abrissarbeiten seien vorgebracht worden. „Viele Menschen in der Siedlung wünschen sich Sanierungsmaßnahmen. Es wurde aber auch mehrfach betont, dass die günstigen Mieten ein wichtiges Argument für das Leben in diesem Stadtteil sind“, fasst der Bludenzer Stadtchef zusammen.

Wie berichtet steht der vorgesehene Diskussions- und Planungsprozess noch ganz am Anfang. Laut Tschann ist dieser nur gemeinsam mit den Bewohnern sowie der Stadt möglich. Ähnlich sieht das auch Alexandra Schalegg als Bereichsleiterin der Alpenländischen. VN-JS