In Bezau wartete auf 600 Willige die rettende Nadel

Vorarlberg / 11.04.2021 • 22:37 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Ich lese gerade, dass ich mit Biontech-Pfizer geimpft werde. Aber eigentlich ist es mir egal, welchen Wirkstoff ich bekomme. Hauptsache, ich werde geimpft. Meine Tochter hat mich angemeldet und alles für mich organisiert. Ich muss jetzt nur noch herkommen und mir den Stich setzen lassen. Angst habe ich überhaupt keine. Warum sollte ich auch. Dafür gibt es doch überhaupt keinen Grund. Marlies Steurer, 74, Riefensberg

Ich lese gerade, dass ich mit Biontech-Pfizer geimpft werde. Aber eigentlich ist es mir egal, welchen Wirkstoff ich bekomme. Hauptsache, ich werde geimpft. Meine Tochter hat mich angemeldet und alles für mich organisiert. Ich muss jetzt nur noch herkommen und mir den Stich setzen lassen. Angst habe ich überhaupt keine. Warum sollte ich auch. Dafür gibt es doch überhaupt keinen Grund. Marlies Steurer, 74, Riefensberg

Perfekte Organisation prägte das rege Impfgeschehen.

Bezau „Es läuft alles glatt“, freut sich Dr. Margarete Tschirf-Lang (38) mit Blick auf anwesenden Personen, die sich in drei Gruppen aufteilen: Jene, die bei der Anmeldung die notwendigen Formalitäten erledigen, andere, die sich in den Kojen mit großer Gelassenheit den zumeist sehnlichst erwünschten Stich setzen lassen, und schließlich die frisch Geimpften. Sie sitzen geduldig im großen Saal des Sicherheitszentrums Bezau, darauf wartend, dass alles okay ist und sie ohne lästige Impfreaktionen den Ort des Geschehens verlassen können. „Die Impfwilligen kommen in Wellen herein. Mal ist viel los, dann wieder weniger“, stellt Nicole Häusler (30), die für das Rote Kreuz die Organisationsleitung übernommen hat, fest. Ihr Kollege Elmar Böhler (51) weiß: „Wir sind jetzt bereits den sechsten Sonntag hier im Sicherheitszentrum zum Impfen. An den ersten beiden Terminen verlief alles noch ein bisschen holprig, aber jetzt geht wirklich alles zügig voran.“ Drei Ärzte und zehn Rotkreuz-Mitarbeiter wickeln die Impfaktion ab. Dazu kommen noch die Einweiser der Feuerwehr, die draußen vor dem Gebäude Dienst tun.

Die Stimmung unter allen Anwesenden ist entspannt. Womöglich auch deswegen, weil sich das Wetter draußen von seiner besten Seite zeigt und zu einem Pläuschchen im Freien einlädt. Bei vielen ist auch die Erleichterung zu spüren, dass sie ihre Erstimpfung erhalten haben.

Rund 600 Personen waren an diesem Sonntag zur Verabreichung der Injektion erschienen. „Wir hatten auch schon 800 hier. Sie kommen vom ganzen Bregenzerwald“, erzählt Nicole Häusler.

„Die Impfaktion läuft hier problemlos ab. Wir sind ein gut eingespieltes Team.“

Die Frage impfen oder nicht impfen kam bei mir gar nie auf. Es war für mich sonnenklar, dass ich diese Möglichkeit, mich vor dem Coronavirus zu schützen, wahrnehmen werde. Man muss doch froh sein, dass wir solche Möglichkeiten haben.Den Stich habe ich kaum gespürt. Vor Impfreaktionen fürchte ich mich nicht. Meine Anmeldung zum Impfen erfolgte bereits Mitte Februar. Ich konnte es kaum erwarten, bis ich aufgerufen wurde. Was mich stört, dass ich mich jetzt zusätzlich noch immer testen lassen sollte. Das sehe ich nicht ein. Astrid Höfle, 66, Krumbach

Die Frage impfen oder nicht impfen kam bei mir gar nie auf. Es war für mich sonnenklar, dass ich diese Möglichkeit, mich vor dem Coronavirus zu schützen, wahrnehmen werde. Man muss doch froh sein, dass wir solche Möglichkeiten haben.Den Stich habe ich kaum gespürt. Vor Impfreaktionen fürchte ich mich nicht. Meine Anmeldung zum Impfen erfolgte bereits Mitte Februar. Ich konnte es kaum erwarten, bis ich aufgerufen wurde. Was mich stört, dass ich mich jetzt zusätzlich noch immer testen lassen sollte. Das sehe ich nicht ein. Astrid Höfle, 66, Krumbach

Die Impfung hat mir gar nichts ausgemacht. Es geht mir ausgezeichnet. Ehrlich gesagt, habe ich nicht einmal den Stich gespürt. Für mich war es keine Frage, dass ich mich impfen lasse. Bereits im Jänner habe ich mich angemeldet. Vor Nebenwirkungen fürchte ich mich nicht. Ich hatte nach einer Impfung schließlich noch nie irgendwelche Nebenwirkungen. Am Pfingstsonntag erhalte ich die Zweit­impfung. Dann ist die ganze Sache für mich erledigt und ich kann mich sicherer fühlen. Walter Muxel, 74, Au.

Die Impfung hat mir gar nichts ausgemacht. Es geht mir ausgezeichnet. Ehrlich gesagt, habe ich nicht einmal den Stich gespürt. Für mich war es keine Frage, dass ich mich impfen lasse. Bereits im Jänner habe ich mich angemeldet. Vor Nebenwirkungen fürchte ich mich nicht. Ich hatte nach einer Impfung schließlich noch nie irgendwelche Nebenwirkungen. Am Pfingstsonntag erhalte ich die Zweit­impfung. Dann ist die ganze Sache für mich erledigt und ich kann mich sicherer fühlen. Walter Muxel, 74, Au.

Für mich ist die Impfung vor allem deswegen eine Erleichterung, weil ich mich jetzt endlich wieder traue, meine Enkel in den Arm zu nehmen. Nächste Woche ist meine Frau an der Reihe, und das ist ein sehr gutes Gefühl. Ich habe mich in all diesen langen Wochen sehr genau und gewissenhaft an die geltenden Regeln gehalten. Ich bin froh, dass sich viele, von der Politik bis hin zu den verschiedensten Organisationen, mit sehr großem Verantwortungsbewusstsein dieser schwierigen Situation gestellt haben. Michael Bartenstein, 70, Hittisau.

Für mich ist die Impfung vor allem deswegen eine Erleichterung, weil ich mich jetzt endlich wieder traue, meine Enkel in den Arm zu nehmen. Nächste Woche ist meine Frau an der Reihe, und das ist ein sehr gutes Gefühl. Ich habe mich in all diesen langen Wochen sehr genau und gewissenhaft an die geltenden Regeln gehalten. Ich bin froh, dass sich viele, von der Politik bis hin zu den verschiedensten Organisationen, mit sehr großem Verantwortungsbewusstsein dieser schwierigen Situation gestellt haben. Michael Bartenstein, 70, Hittisau.

In Bezau wartete auf 600 Willige die rettende Nadel