Jahrzehnte im Dienst der ARA

Vorarlberg / 11.04.2021 • 17:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
ARA-Betriebsleiter Paul Strobl (v.l.), Hubert Wäger, Günter Hammermann, Verbandsobmann Bürgermeister Dieter Egger.Stadt Hohenems
ARA-Betriebsleiter Paul Strobl (v.l.), Hubert Wäger, Günter Hammermann,
Verbandsobmann Bürgermeister Dieter Egger.Stadt Hohenems

Abwasserverband verabschiedet verdiente Mitarbeiter.

Dornbirn Mit Hubert Wäger und Günter Hammermann traten Ende März zwei verdiente Mitarbeiter der ARA ihre Pension an. Hubert Wäger ist der längstgediente Mitarbeiter des Abwasserverbands Region Hohenems: Mit 33 Dienstjahren hatte er einen Großteil der Unternehmensgeschichte begleitet. Er zeichnete gewissenhaft für die Aufgaben im Rechenhaus verantwortlich und war für die Betreuung der Außenanlagen zuständig – das stets gepflegte, ordentliche Erscheinungsbild der ARA ist weitgehend sein Verdienst, lautet das Lob aus dem Hohenemser Rathaus.

Der Mäderer Günter Hammermann war wiederum 24 Jahre als Klärfacharbeiter für den Abwasserverband im Einsatz. Das umfangreiche Allroundwissen der EMSR-Fachkraft kam bei den wiederholten technischen Neuerungen der Anlage zum Einsatz. Neben seinem Fachwissen schätzten die Kollegen aber auch seinen Humor.

ARA-Leiter Paul Strobl verabschiedete die beiden geschätzten Mitarbeiter mit herzlichem Dank für die lange Treue in den wohlverdienten Ruhestand – und auch Bürgermeister Dieter Egger als Verbandsobmann der ARA zollte den beiden Respekt für ihren täglichen Einsatz bei ihrer für die ganze Region so wichtigen Aufgabe.

40 Jahre ARA

Die ARA wurde im Jahr 1981 in Betrieb genom1men und deckt die Abwasserreinigung der Gemeinden Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder ab. Derzeit werden jährlich rund sechs Millionen Kubikmeter Abwasser behandelt und eine Reinigungsleistung von weit über 90 Prozent erzielt.

2006 erfolgte ein Umbau, der die Anlage auf den neuesten technischen Stand brachte, eine deutliche Stickstoffreduktion der Abwässer bewirkte und beim Klärprozess entstehendes Methangas zur 72-prozentigen Selbstversorgung der ARA mit Ökostrom nutzt.