Skigebiet Bödele verzeichnete kostendeckende Saison

Vorarlberg / 12.04.2021 • 16:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Am Bödele dauerte der Winter lang, einen Verlust konnten die Betreiber vermeiden.mima
Am Bödele dauerte der Winter lang, einen Verlust konnten die Betreiber vermeiden.mima

Beste Schneeverhältnisse wogen Covid-Einschränkungen auf.

Dornbirn Dank der guten Schneelage konnte das Skigebiet oberhalb von Dornbirn seine Saison um eine Woche verlängern, und so konnten die herrlichen Pisten am Bödele bis zum Osterwochenende befahren werden. Auch im Skigebiet Bödele war Anfang Dezember ein planmäßiger Saisonstart aufgrund der Corona-Situation nicht möglich, und so gingen die Lifte erst mit dem 24. Dezember in Betrieb. In weiterer Folge fanden die Wintersportfans dann allerdings beste Bedingungen vor, und so nutzten zahlreiche Skibegeisterte die Abfahrten und Pisten der Lifte Hochälpele, Weißtanne, Lank, Seeblick und Oberlose. Auch auf die hygienischen Schutzmaß­nah­men wurde am Bödele geachtet und es wurden alle Vorgaben umgesetzt.

Kostendeckende Saison

Geschäftsführer Herbert Kaufmann blickt nun mit gemischten Gefühlen auf die Wintersaison am Bödele zurück: „Es war eine ungewöhnliche Saison und wir hatten den ganzen Winter beste Schneeverhältnisse und Pistenbedingungen. Deshalb waren wir auch froh, dass wir trotz Covid-19 überhaupt in Betrieb gehen durften.“ Einen Vorteil sieht Kaufmann dabei auch, dass das Bödele ein vorgelagertes Tagesskigebiet in unmittelbarer Nähe zum Rheintal ist und somit auch von zahlreichen heimischen Wintersportfans genutzt wurde.

„Insgesamt konnten wir rund 70 Prozent an Frequenz einer klassischen Durchschnittssaison verzeichnen“, kann der Geschäftsführer der Dornbirner Seilbahnen eine erste Bilanz ziehen. Aufgrund der geschlossenen Grenzen fehlten allerdings die Tagesgäste aus dem Bodenseeraum und es waren in diesem Winter auch deutlich weniger Saisonkarten im Umlauf. „Trotzdem dürfen wir trotz allem zufrieden resümieren, da wir im Gegensatz zu vielen anderen Skigebieten eine zumindest kostendeckende Saison hatten“, blickt Kaufmann auf den abgelaufenen Winter zurück und dankt gleichzeitig allen Kunden für deren Treue und die Wertschätzung. MIMA

„Wir konnten rund 70 Prozent der Frequenz einer Durchschnittssaison verzeichnen.“