Skilehrer-Ausbildung gut über die Bühne gebracht

Vorarlberg / 12.04.2021 • 18:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Hirschegg „Wir konnten die Skilehrerausbildung ohne Zwischenfall beenden.“ Die Erleichterung bei Thomas Egger, dem Obmann des Vorarlberger Skilehrerverbandes, ist hörbar. In den vergangenen Wochen wurden in Schruns und Mellau knapp 130 Skilehrerinnen und Skilehrer für den künftigen Einsatz in den heimischen Skischulen ausgebildet.

Ein überarbeitetes Hygiene- und Sicherheitskonzept machte es möglich. Egger lobt auch die Unterstützung durch das Land, welches die erforderlichen Tests zur Verfügung stellte. „Während der Ausbildungswochen haben wir rund 1700 Covid-Selbsttests gemacht und alle waren, Gott sei Dank, negativ“, konnte der oberste Skilehrer zumindest in dieser Beziehung eine positive Bilanz ziehen. Die übrige Saison wurde, wie für viele andere Branchen im Tourismussektor, auch für die Skischulen zum Totalausfall. Thomas Egger spricht von Einbußen zwischen 95 und 100 Prozent. Als Leiter der Skischule Hirschegg im Kleinwalsertal spricht er aus eigener leidvoller Erfahrung. Gelitten unter den massiven Einschränkungen haben vor allem Skischulen, die auf Gäste aus dem Ausland angewiesen sind, „und das ist ein Großteil“. Von wirtschaftlichen Turbulenzen bei der einen oder anderen Skischule ist Egger zumindest derzeit nichts bekannt, zumal finanzielle Hilfe fließe, die das Überleben sichern könne. „Ich hoffe, alle Skischulleiter haben die nötigen Anträge gestellt“, merkt Thomas Egger an. VN-MM