Coronavirus Kompakt

Vorarlberg / 15.04.2021 • 22:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Teil der Öffnungskommission: Der künftige Minister Mückstein.APA
Teil der Öffnungskommission: Der künftige Minister Mückstein.APA

256 Spitalsaufenthalte nach einer Impfung

Wien 256 Personen haben bisher in Österreich in zeitlicher Nähe zu einer Covid19-Impfung einen Spitalsaufenthalt gebraucht oder einen solchen verlängert. In 114 Fällen gab es einen zeitlichen Zusammenhang mit einer Biontech/Pfizer-Impfung, in 18 mit Moderna und in 124 Fällen mit AstraZeneca. Das geht aus einem Bericht des Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) hervor, der 2024.984 Immunisierungen bis 10. April erfasst. Bisher traten acht Thrombosen mit Thrombozytopenie nach AstraZeneca-Impfungen auf. Das BASG stuft nun auch den Tod einer 49-Jährigen darunter ein.

 

Öffnungen geplant

Wien Die von der Bundesregierung eingerichtete Öffnungskommission, die über Lockerungen mancher Coronamaßnahmen berät, nahm am Donnerstag ihre Arbeit auf. Vertreter von Bund und Ländern beraten mit Experten und Branchenvertretern, wann und unter welchen Bedingungen Öffnungsschritte erfolgen sollen. Dabei wurden erste Leitlinien unter anderem auf Basis des Prinzips „Outdoor vor Indoor“ festgelegt. 

 

Sputnik V in Wien ­angekommen

Wien Eine erste Lieferung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V ist in Österreich angekommen. Der Impfstoff ist für das Personal der russischen Vertretungen in Österreich vorgesehen. Mit dem Impfen werde nächste Woche begonnen, teilte die russische Botschaft am Donnerstag mit. Bisher ist Sputnik V laut russischen Angaben in rund 60 Ländern zugelassen, nicht aber in der EU. Österreich führt aktuell Verhandlungen über den Einsatz des Vektorviren-Vakzins, die laut Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) „de facto am Ende angelangt“ sind. Ein nationaler Alleingang ist nicht ausgeschlossen.