Hotelbau stellt Brauerei in den Schatten

Vorarlberg / 16.04.2021 • 15:54 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Das neue Hotel Alpstadt wird das Bild am westlichen Eingang von Bludenz merklich verändern.Fohren Center
Das neue Hotel Alpstadt wird das Bild am westlichen Eingang von Bludenz merklich verändern.Fohren Center

Auf dem Areal des Fohren Center Bludenz entsteht in den kommenden neun Monaten ein siebenstöckiges Hotel mit 130 Betten.

Bludenz Auf dem 7000 Quadratmeter großen Fohren-Center-Areal in Bludenz entsteht bis Februar 2022 ein neues Prestigeprojekt: das Hotel Alpstadt. Mit dem 130-Betten-Business- und Tourismus-Hotel erweitert die Gastronomen-Familie Wilfinger ihr Freizeit- und Gastronomieangebot in der Alpenstadt. „Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, haben wir trotz der Coronapandemie entschieden, den Hotelzubau zu verwirklichen. Wir wollen damit für unser Familienunternehmen und unsere Mitarbeiter eine langfristige Perspektive schaffen“, nennt Bauherr Mario Wilfinger die Gründe für diesen mutigen Schritt. Gemeinsam mit seinen Brüdern Martin und Bernd führt er mit derzeit 100 Mitarbeitern Standorte in Hohenems und Lauterach sowie das Bludenzer Fohren Center.

Neuerungen auch am Bestand

„Das neue Hotel wird das Angebot des bereits bestehenden Gastro- und Unterhaltungszentrums hervorragend ergänzen“, ist Wilfinger überzeugt. „Das Restaurant wird umgestaltet und unseren Gästen auch als Frühstücksbereich dienen. Der Fohren-Saal wird modernisiert und kann neben Events dann auch für Seminare und Tagungen genutzt werden.“ Zusätzlich werde es eine Bike-Garage für E-Bikes, eine Fahrrad- und Rodelwerkstatt sowie einen Skiraum geben.

Regionale Holzbauweise

Zusammen mit renommierten Baupartnern wie Kaufmann Zwei, die die Planung und Schlüsselfertigung übernehmen, dem bekannten Holzbauarchitekten Johannes Kaufmann sowie Inneneinrichtung Wohnfloor und Winder Hotelmarketing entstehe ein hochwertiges Hotelprojekt mit Wertschöpfung in Vorarlberg. Der Bauherr beziffert die Investitionssumme mit rund 10 Millionen Euro für das zweigliedrige Gebäude mit rund 3000 Quadratmetern Fläche. Das Hotel erhält neben einer Lobby mit Multifunktionsraum im Erdgeschoss auch ein Penthouse sowie eine 160 Quadratmeter große Dachterrasse.

Die sieben Zimmergeschosse werden in nachhaltiger Holzmodulbauweise mit Metallfassade errichtet. „Nach nur neun Monaten Bauzeit, von April bis Dezember, wird das Gebäude stehen. Parallel zu den Aushub- und Rohbauarbeiten vor Ort erfolgt die schlüsselfertige Modulproduktion in unserem Werk im Bregenzerwald. Die Fertigung der Holzmodule für die Hotelzimmer wird in Kürze gestartet. Innerhalb von nur drei Arbeitstagen werden diese dann vor Ort montiert“, so David Nussbaumer, Geschäftsführer von Kaufmann Zwei.

Die wegfallenden Parkplätze sollen, zumindest vorerst, nicht ersetzt werden. Im Hotelneubau sind nämlich keine zusätzlichen Stellplätze vorgesehen. Dies wird seitens des Unternehmens mit der Nähe zu den öffentlichen Verkehrsmittel (Bahnhof, Post) sowie einer erwarteten Zunahme des Carsharings begründet. Die Vorfreude auf die Eröffnung im nächsten Jahr war jedenfalls bereits beim Spatenstich spürbar: „Unser Angebot soll die Gäste raus aus dem Alltag holen und ihnen Spaß, Genuss und Freude bieten.“ VN-JS

„Das neue Hotel mit 65 Zimmern wird das bestehende Angebot hervorragend ergänzen.“

Das neue Hotel Alpstadt wird das Bild am westlichen Eingang von Bludenz merklich verändern.Fohren Center
Das neue Hotel Alpstadt wird das Bild am westlichen Eingang von Bludenz merklich verändern.Fohren Center
Das neue Hotel Alpstadt wird das Bild am westlichen Eingang von Bludenz merklich verändern.Fohren Center
Das neue Hotel Alpstadt wird das Bild am westlichen Eingang von Bludenz merklich verändern.Fohren Center