Impfungen haben angezogen

Vorarlberg / 18.04.2021 • 18:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

7-Tage-Inzidenz hat sich in Vorarlberg etwas stabilisiert.

feldkirch In den vergangenen Wochen kletterte die 7-Tage-Inzidenz auch in Vorarlberg unaufhaltsam nach oben. Über 1200 aktiv positive Personen sprechen eine deutliche Sprache. Inzwischen scheint sich der Wert wieder zu stabilisieren, allerdings auf hohem Niveau. Aktuell liegt die Inzidenz bei 160. Das bringt Vorarlberg den zweiten Platz hinter dem Burgenland (131) und noch vor der Steiermark (165) sowie Niederösterreich (169). Auf die Bezirke bezogen hat Bregenz mit 191,8 das Pummerl. Feldkirch folgt mit 181,3 und Dornbirn bringt es auf 147,9. Deutlich unter 100 liegt inzwischen der Bezirk Bludenz (76,4). Derzeit sind 21 der 96 Gemeinden ohne Infektionsfälle. Es handelt sich vor allem um Klein- und Kleinstgemeinden.

Ruhe in den Spitälern

Erfreulich ruhig geht es auch in den Krankenhäusern zu. Am Samstag musste eine an Covid-19 erkrankte Person ins Spital. In Summe sind es 28 Covid-19-Patienten, die einer stationären Betreuung bedürfen. Auf den Intensivstationen hat sich die Situation ebenfalls beruhigt. Dort müssen neun Covidpatienten behandelt werden. Zusätzlich benötigen 27 Nicht-Covid-Patienten ein Intensivbett.

Dafür zogen die Impfungen in der abgelaufenen Woche wieder an. Über 18.000 Dosen wurden zwischen Mittwoch und Sonntag verimpft, wobei die Erstimpfungen in den fünf Impfstraßen in Dornbirn, Bregenz, Nenzing, Hirschegg und Bezau dominierten. Sie gingen an 13.700 Personen. Rund 4250 Dosen standen für Zweitimpfungen zur Verfügung. Eingeladen zur kostenlosen Covid-19-Immunisierung waren neuerlich über 60-Jährige sowie Risikopatienten. Dazu kamen weitere in Phase 2 definierte Berufsgruppen.

Bislang ließen sich rund 169.103 Personen für eine Impfung vormerken. 28 Prozent von ihnen sind erst- und 10 Prozent zweitgeimpft. Die Anmeldungen verlaufen allerdings eher zögerlich. Dabei will Vorarlberg bis Ende April 100.00 Personen geimpft haben. VN-MM