Haltlose Vorwürfe in der Causa Josefsheim

Vorarlberg / 20.04.2021 • 16:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Haltlose Vorwürfe in der Causa Josefsheim
Die Affäre um den ehemaligen Geschäftsführer des Hörbranzer Pflegeheims wurde von der Staatsanwaltschaft ad acta gelegt. SAMS

Ermittlungen gegen Ex-Geschäftsführer des Hörbranzer Sozialzentrums von der Staatsanwaltschaft eingestellt.

Hörbranz Im Jänner dieses Jahres wurden Vorwürfe gegen den Ex-Geschäftsführer des Sozialzentrums Josefheim in Hörbranz laut (die VN berichteten). Vorwürfe, die sogar zur Suspendierung des Betreffenden führten. Demnach hätten mehrere Mitarbeitende des Pflegeheims schwere Anschuldigungen gegen ihn erhoben. Von Belästigungen und Übergriffen war die Rede. Als sicher galt jedoch damals schon, dass es unter den Bewohnern des Josefheims keine Betroffenen gab.

Anzeige erstattet

Wie auch immer, der Hörbranzer Bürgermeister Andreas Kresser erstattete aufgrund der im Raum gestandenen Vorwürfe im Jänner bei der Polizei Anzeige. Die örtliche Polizeiinspektion Hörbranz und auch das Landeskriminalamt übernahmen die Erhebungen. Konkret ging es um den Tatbestand der Nötigung. Welche Formen die angebliche Nötigung im gegebenen Fall angenommen habe, wurde jedoch nicht konkretisiert.

Keine strafrechtliche Relevanz

Wie Recherchen der VN am Mittwoch ergaben, ist der schlussendlich erhobene   Sachverhalt in der Causa von der Polizei an die Staatsanwaltschaft Feldkirch übermittelt worden. Diese kam zum Schluss, dass sich die Vorwürfe gegen den Ex-Geschäftsführer als haltlos erwiesen. Zur Begründung hieß es wörtlich: „Die Anschuldigungen haben die Schwelle zur strafrechtlichen Relevanz nicht erreicht.“