Von Klopapier, Masken und Rotwein

Vorarlberg / 21.04.2021 • 13:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Künstler Gerhard Skok schließt an Martina Feichtingers Ausstellung an. Eröffnet wurde im Beisein von Initiatorin Verena Leija und Bürgermeister Markus Giesinger. <span class="copyright">Mäser</span>
Künstler Gerhard Skok schließt an Martina Feichtingers Ausstellung an. Eröffnet wurde im Beisein von Initiatorin Verena Leija und Bürgermeister Markus Giesinger. Mäser

In der Galerie Vor-Ort in Altach eröffnete die Ausstellung „Tanz mit mir. Eine Corona Pop Show“.

Altach Nachdem Ende April die Künstlerin Martina Feichtinger den Schmetterlingsflug ihrer Monarchfalter aus „Glowin’ in the Dark – Seen from Outer Space“ in der Galerie Vor-Ort beendet hat, stehen nun begehrte Konsum- und Gebrauchsartikel aus Zeiten der Corona-Pandemie im Mittelpunkt des Kunst-Containers im Alteichweg.

Frage nach Sicherheit

„Die Briten haben Whiskey gekauft, die Franzosen Kondome und Rotwein. Bei uns waren es Hefe und Klopapier“, erzählte Künstler Gerhard Skok, als seine Ausstellung – still und ohne Publikum – in der Galerie Vor-Ort im Beisein von Bürgermeister Markus Giesinger eröffnet wurde.

Der gebürtige Feldkircher Künstler bedient sich der bei pandemiebedingten Hamsterkäufen begehrten Gebrauchsartikel wie Toilettenpapier oder Masken und inszeniert diese in den zwei Fenstern der Galerie. In „Tanz mit mir“ beschäftigt sich Skok mit der Frage nach Sicherheit und begegnet ihr mit Pop-Elementen. Die Ausstellung in der Galerie Vor-Ort ist noch bis zum 2. Juli öffentlich und uneingeschränkt zugänglich.

Stehenbleiben und wündrig si

Die Galerie Vor-Ort ist eine Privatinitiative der drei Vorarlberger Kunstschaffenden Verena Leija, Mirjam Steinbock und Roland Adlassnigg. Zu finden ist die Galerie in einem Stahlcontainer, der neben einem Einfamilienhaus in Altach steht. Die drei Fenster des Containers sind dem Wanderweg Alteichweg zugewandt. Seit 2019 werden jährlich vier Ausstellungen von zeitgenössischen bildenden Künstlern präsentiert. Sie laden ein zum „Stehenbleiben. Herangehen. Wündrig si“, wie das Motto der Galerie lautet. MIMA